Visa bringt Fahrzeugen bei, die Einkäufe zu bezahlen

Visa hat angekündigt, Autos das Bezahlen beizubringen. Eine Zusammenarbeit mit einem Autobauer und einer Pizza-Kette soll zeigen, wie das Bezahlen im Drive-in funktioniert. Die Bestellung wickelt der Fahrer über das Bord-Display ab.

Der Kreditkartenanbieter Visa hat angekündigt, das Auto zum Portemonnaie umzufunktionieren. Anwendungsgebiete für das integrierte Bezahlen im Auto gibt es dabei genug: Neben Tank- und Mautstellen rücken dabei vor allem Drive-In-Schalter in das Interesse der Bezahlservices. Eine Zusammenarbeit mit Pizza-Hut soll nun zeigen, wie gut das Bezahlen per Auto-Display funktioniert, so eine Ankündigung von Visa auf dem Mobile World Congress.

„Wir konzentrierten uns zunächst auf einen bestimmten Anwendungsfall – das Bestellen einer Mahlzeit auf dem Weg nach Hause – aber wir stellen uns eine Welt vor, in der Verbraucher nahtlos viele ihrer täglichen Einkäufe aus dem Auto erledigen“, so Bill Gajda, Visas Vize-Chef für Innovation und strategische Partnerschaften.

Schon die Bestellung der Pizza soll dabei das Auto übernehmen. Ein Display mit Internetzugang und leichter Bedienung soll dies auch während der Fahrt ermöglichen. Die Bestellung wird während der Fahrt zur Filiale bearbeitet. Bei Ankunft wird das Fahrzeug per Bluetooth erkannt und der Bestellung zugeordnet. Die Bezahlung übernimmt das Auto per Visa Checkout.

Aus Datenschutzgründen speichert das Auto dabei nicht die Kreditkartennummer selbst, sondern übermittelt jeweils Transaktionsnummern, ähnlich einem Tan-Verfahren.
Visa tritt mit dem Schritt in Konkurrenz zu Google und Apple, die bereits Versuche gestartet haben, um ihre eigenen Bezahlsysteme über das Smartphone mit den Auto-Displays zu verbinden.

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