Aktiver Beitrag zum Dialog: Koran-Expertin Neuwirth bekommt Leopold-Lucas-Preis

Die Koran-Expertin und Kulturwissenschaftlerin Angelika Neuwirth erhält den mit 50 000 Euro dotierten Leopold-Lucas-Preis. Die 72-Jährige trage mit ihrer Forschung aktiv zum Dialog zwischen Islam, Judentum und Christentum bei, teilte die Universität Tübingen mit.

Die Wissenschaftlerin zeige durch ihre Arbeit, dass der Koran auch ein europäisches Erbe darstellt, teilte die Universität mit. (Screenshot YouTube)

Die Wissenschaftlerin zeige durch ihre Arbeit, dass der Koran auch ein europäisches Erbe darstellt, teilte die Universität mit. (Screenshot YouTube)

Die Auszeichnung der Uni ist einer der höchstdotierten Preise für Geisteswissenschaftler in Deutschland. Sie wird jährlich für Leistungen auf dem Gebiet der Theologie, der Geistesgeschichte und der Philosophie verliehen und erinnert an den jüdischen Religionswissenschaftler Leopold Lucas, der im Konzentrationslager Theresienstadt umgebracht wurde.

Neuwirth leitete unter anderem mehrere Jahre den Lehrstuhl für Arabistik an der Freien Universität Berlin und war an zentralen Orten des östlichen Mittelmeerraumes tätig. Die Wissenschaftlerin zeige durch ihre Arbeit, dass der Koran auch ein europäisches Erbe darstellt, teilte die Universität mit.

Zudem wird der Historiker Christian Heinemeyer mit dem Leopold Lucas-Nachwuchswissenschaftler-Preis ausgezeichnet. Dieser ist mit 17 500 Euro dotiert. Die Auszeichnungen sollen am 12. Mai im Festsaal der Universität Tübingen verliehen werden.

Zu den bisherigen Preisträgern gehörte unter anderem Richard von Weizsäcker, der die Auszeichnung im Jahr 2000 verliehen bekam.

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