Trabzonspor fordert Sanktionen gegen Fenerbahce

Trabzonspor wagt den nächsten Gang vor die UEFA. Der Schwarzmeerklub erklärt sich mit der zweijährigen Europapokalsperre für Fenerbahce nicht einverstanden und fordert ein neues Strafmaß gegen die Gelb-Marineblauen.

Abgehakt ist das Manipulationsverfahren in der Türkei nach wie vor nicht. Während die Neuverhandlungen vor den Istanbuler Sondergerichten mit den neu besetzten Ämtern am Laufen sind, hat Trabzonspor mit einem offiziellen Schreiben an die UEFA weitere Sanktionen gegen Fenerbahce gefordert. Das gaben die Bordeaux-Blauen in einer öffentlichen Stellungnahme auf der Vereinshomepage bekannt. So erklärte der Schwarzmeerklub, dass das Verfahren gegen den Verein Fenerbahce zwar UEFA-intern abgeschlossen sei, die Sanktionen gegen die am Manipulationsverfahren beteiligten Personen aber noch ausstehen würden. Mit der zweijährigen Europapokalsperre seitens der UEFA erklärte sich Trabzonspor allerdings nicht einverstanden.

Zwei Jahre Sperre reichen nicht aus

Weiter heißt es in der Stellungnahme, dass der internationale Sportgerichtshof CAS das Urteil der türkischen Gerichte bestätigt habe und Fenerbahce eindeutig wegen Manipulation verurteilt worden sei. Strafen und Sanktionen seien allerdings nur für die manipulierten Spiele gegen Genclerbirligi, Ankaragücü, Istanbul BB und Sivasspor in Kraft getreten. Fenerbahce habe aber zudem am 22. April 2011 Motivationsprämien an Eskisehir für die Begegnung gegen Trabzonspor gezahlt, auch die Partie am 9. April zwischen Fenerbahce und Eskisehir sei manipuliert. Daher fordern die Bordeaux-Blauen weitere Sanktionen gegen den türkischen Meister, da bei der zweijährigen Europapokalsperre die beiden Eskisehir-Spiele nicht berücksichtigt worden seien und man nach wie vor auf das richtige Strafmaß für den Istanbuler Spitzenklub warte.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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