Bayern: Nächtliche Manöver von US-Kampfjets verunsichern Bevölkerung

Im unterfränkischen Grafenrheinfeld sorgten mehrere US-Kampfjets für eine große Verunsicherung bei der Bevölkerung. Sie sollen über dem Atom-Reaktor Grafenrheinfeld gekreist sein. Nach Angaben der Polizei soll es sich um eine Militär-Übung gehandelt haben.

Nachtflüge von US-Kampfjets sorgen in Unterfranken für Irritation bei den Anwohnern. (Foto: US Airforce)

Nachtflüge von US-Kampfjets sorgen in Unterfranken für Irritation bei den Anwohnern. (Foto: US Airforce)

Der Kampfflieger, die über dem Atom-Reaktor im unterfränkischen Grafenrheinfeld gesichtet wurden, starteten vom US-Militärstützpunkt Spangdahlem. (Foto: dpa)

Die Kampfflieger, die über dem Atom-Reaktor im unterfränkischen Grafenrheinfeld gesichtet wurden, starteten vom US-Militärstützpunkt Spangdahlem. (Foto: dpa)

Im unterfränkischen Grafenrheinfeld haben zwei US-Jets am Dienstag Übungs-Flüge durchgeführt. Das führte zu einer großen Verunsicherung bei den örtlichen Franken, zumal die Jets über dem Atomkraftwerk Grafenrheinfeld kreisten. Die Jets sollen vom US-Militärstützpunkt Spangdalem gestartet sein. Nach Informationen des Luftfahrtamts der Bundeswehr sollen hingegen insgesamt zehn Kampfjets im Einsatz gewesen sein.

Der Bayerische Rundfunk berichtet: „Wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung sagte, waren die Militärjets zwischen 21.30 und 23.00 Uhr regulär in dem Nachtflugkorridor „LANIA 3“ unterwegs. Mit „LANIA“ wird der Begriff „Low Altitude Night Intercept Area“ abgekürzt (…) Über Deutschland verteilt gibt es noch weitere fünf reservierte Lufträume, die ebenfalls für militärischen Nachtflugbetrieb genutzt werden“.

Nach Angaben der Polizei Grafenrheinfeld werden auch in den kommenden Tagen Militär-Übungen unter Einsatz von US-Jets stattfinden.

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