Kino-Film: Russel Crowe kämpft für Mitleid mit Türken-Mördern

Der Schauspieler Russel Crowe hat einen Film über die Schlacht von Gallipoli, die 1915 stattfand, gedreht. In dem Film werden die australischen Soldaten als eigentliche Opfer des Überfalls gegen die Türken dargestellt. Es soll Mitleid mit Soldaten erweckt werden, die die Türken biologisch auslöschen und sie ihrer Heimat berauben wollten.

Russel Crowe hat versucht sich als Regisseur und hat den Film „Versprechen eines Lebens“ gedreht. (Foto: El Hormiguero/Russel Crowe vino a divertirse a El Hormiguero/CC BY-ND 2.0)

Russel Crowe hat versucht sich als Regisseur und hat den Film „Versprechen eines Lebens“ gedreht. (Foto: El Hormiguero/Russel Crowe vino a divertirse a El Hormiguero/CC BY-ND 2.0)

Russel Crowe ist nicht nur Schauspieler, sondern versucht sich auch als Regisseur. In seinem neuen Film „Versprechen eines Lebens“ erzählt er die Geschichte eines Australiers, dessen Söhne im Jahr 1915 als Soldaten der weltweit tätigen britischen Kolonial-Herren gegen das Osmanische Reich ziehen und siegessicher an der Schlacht von Gallipoli teilnehmen. Doch die Türken schlagen den Überfall des Westens zurück und die Söhne des Vaters geraten in Kriegsgefangenschaft. Der Mann macht sich anschließend auf die Suche nach seinen Söhnen.

Das Perverse an dem Film ist: Im Vordergrund stehen natürlich nicht die Türken, die Opfer des brutalen europäischen Überfalls geworden sind und mit ausgehungerten Menschen gegen eine hochgerüstete Armee gekämpft haben, sondern ein armer australischer Vater und seine eigentlich total netten Söhne.

Doch Fakt ist, dass jene westlichen Soldaten, die vor Gallipoli standen, das türkische Volk auslöschen wollten und nicht vorbeigeschaut haben, um einen türkischen Kaffee zu trinken und sich mit den Türken über Gott und die Welt auszutauschen. Erwähnt wird auch nicht – wie immer –, dass zur selben Zeit schwerbewaffnete armenische Nationalisten mit Unterstützung der Europäer im Osten der Türkei Massaker an der türkischen und kurdischen Bevölkerung verübten. Denn die Türken sind ja die Bösen und die Armenier die Guten.

Aber Crowe ist garantiert ein ehrlicher Mann.

Es erscheint grotesk und nahezu schizophren, dass in dem Film der australische Vater sich mit zwei türkischen Soldaten anfreundet, die ihm auch noch auf der Suche nach seinen beiden Söhnen, die noch zuvor Türken ermorden wollten, helfen. Um zu verdeutlichen, was denn nun im Jahr 1915 gegen die Türken in Planung gewesen ist, hilft ein Zitat des damaligen britischen Munitions-Ministers David Lloyd george, der wenig später Premierminister wurde. Er sagte über die Türken: „eine menschliche Krebsgeschwulst, eine schleichende Krankheit im Fleisch der von ihnen schlecht regierten Länder, die jede Faser des Lebens verrotten lässt“. Crowe hätte in seinem Film erwähnen müssen, mit welchen kranken Gedanken, die britischen, australischen und neuseeländischen Soldaten gefüttert wurden, bevor sie gegen die türken loszogen.

Aber Crowe ist garantiert ein ehrlicher Mann.

Der Film „Versprechen eines Lebens“ gehört in die von den Europäern – australier und Neuseeländern sind kulturell auch Europäer – gegen die Türken betriebene Strategie der Schuldumkehr. Dabei stellt man kategorisch fest: Türken und Muslime werden durchgehend angegriffen und unterliegen durchgehenden Mordversuchen. Sollten sie sterben, wird man jede Erinnerung – siehe Bosnien – an sie auslöschen. Sollten sie sich wehren und überleben, kommt die Strategie der Schuldumkehr zum Einsatz. Der Türke muss sich dann dafür entschuldigen, dass er sich nicht ermorden lassen hat.

Russel Crowe betrauert in seinem Werk Soldaten, die nicht befähigt waren, das türkische Volk biologisch auszulöschen. Dabei hätte er einen Film produzieren müssen, der vor Augen führt, wie die Europäer durchgehend damit beschäftigt sind, andere Völker zu ermorden, sie auszubeuten und sie dann auch noch als die Schuldigen darzustellen.

Aber Crowe ist garantiert ein ehrlicher Mann?

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