Anschläge auf HDP-Büros: Keine Hinweise auf Drahtzieher

In den südtürkischen Städten Adana und Mersin sind in den Büros der kurdisch-nationalistischen HDP zwei Bombem explodiert. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Bei zwei Explosionen in Gebäuden der prokurdischen Oppositionspartei HDP sind im Südosten der Türkei mindestens zwei Menschen verletzt worden. Die erste Detonation habe sich am Montag in Mersin, die zweite im nahe gelegenen Adana ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. In beiden Gebäuden befinden sich Büros der Demokratischen Partei der Völker (HDP). Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Die Türkei befindet sich im Wahlkampf. Bei der Parlamentswahl am 7. Juni hat die HDP gute Chancen, die Zehnprozenthürde zu überwinden. Damit würde sie erstmals als Partei ins türkische Parlament einziehen.

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