Hacker aus Türkei stecken hinter Cyber-Attacken auf BND

Hinter den jüngsten Cyber-Angriffen auf die Webseiten des BND und der Bundesregierung soll die türkische Hacker-Gruppe „Turk Hack Team“ (THT) stecken. In den vergangenen Tagen wurden nach Angaben von THT 300 Webseiten von deutschen Institutionen gezielt angegriffen. Die Bundesregierung schweigt.

Zahlreiche Staaten sind von Cyber-Attacken betroffen. (Foto:Flickr/Sklathill)

Zahlreiche Staaten sind von Cyber-Attacken betroffen. (Foto:Flickr/Sklathill)

Zu den Cyber-Angriffen auf Webseiten des BND, der Bundesbank und 298 weiterer Webseiten von öffentlichen deutschen Institutionen soll die türkische Hacker-Gruppe „Turk Hack Team“ (THT) stecken. Das behauptet die Gruppe zumindest auf ihrem Twitter-Account und hat als Nachweis Screenshots von den Webseiten nach den Attacken angefertigt.

Die Cyber-Angriffe hatten sich in den vergangenen Tagen ereignet. Doch die Bundesregierung hielt sich bisher mit Stellungnahmen zurück. Auslöser der Aktionen soll die Armenier-Debatte sein, berichtet die Zeitung Milliyet. Deutschland habe unmissverständlich Partei gegen die Türkei ergriffen. Doch die Cyber-Attacken, so die THT-Hacker, werden auch gegen alle anderen Staaten durchgeführt, die die anti-türkische Kampagne unterstützen würden. Nach Angaben der Gruppe soll ihr Anführer eine Person mit dem Nickname ZoRRoKIN sein.

So stellt sich die Gruppe THT dar:

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