TFF: Alkis mit revolutionären Umstrukturierungsplänen

Erdal Alkis kandidiert für die Präsidentschaftswahlen des türkischen Fußballverbandes TFF im Juni und zeigt sich stets ambitioniert.

Im Juni finden beim türkischen Fussballverband (TFF) die Präsidentschaftswahlen statt und so langsam melden sich die möglichen Kandidaten und Gegner vom momentan in Kritik eingewickelten Yildirim Demirören zu Wort. Kundgebungen für radikale Umstrukturierungen kommen von einer Person: nämlich Erdal Alkis.

Der Unternehmer betonte während einer Versammlung in Istanbul: „Nachdem man mich gewählt hat, werde ich vorherrschend nicht mehr mit Fatih Terim zusammenarbeiten. Der türkische Fußball hat im Moment zweierlei Probleme: Aziz Yildirim und Fatih Terim. Diese Leute haben sicherlich viel für diesen Sport in unserem Land geleistet, jedoch werden wir im Falle eines Wahlerfolges mit unseren Konzeptideen deren Einwirkung verhindern.“

Seit drei Jahren würde man sich mit dem gebildeten Vorstandsteam auf diese Wahlen vorbereiten und dementsprechend habe man die Messlatte hoch angelegt für eine verbesserte Transparenz im türkischen Fußball.

„Wir werden die Saison 2010/2011 nochmal untersuchen“

„Das gerichtliche Verfahren der Saison 2010/2011 wird nochmal eingeleitet und eine detaillierte Untersuchung durchgeführt. Etwas ausgiebiger wollen wir ein Augenmerkt darauf setzen, ob Trabzonspor nun in der Saison tatsächlich Meister geworden ist oder nicht. Für eine friedliche Atmosphäre sollte man in diesem Thema ein Zeichen setzen, damit es endlich vom Tisch ist.

In drei Jahren wird eine türkische Mannschaft in der Champions League im Finale stehen“ 

„Eine komplette Veränderung der Satzung und des Wahlsystems im Verband erstreben wir seit langer Zeit. In zwei Jahren muss man die Probleme der Manipulationsvorwürfe auf internationaler Ebene lösen. Unserer Nationalmannschaft wird die Teilnahmepflicht an jedem großen Turnier auferlegt, das klappt nur, wenn wir das Umfeld zur Ausschöpfung unseres Potenzials bilden. Persönlicher Ziele von mir sind, dass eine türkische Mannschaft in den kommenden drei Jahren im Finale der Champions League spielt und in den Istanbuler Derbys eine gleiche Anzahl von Zuschauern in den Stadien die Spiele verfolgen. Darauf lege ich relativ großen Wert. Meine Prioritäten sind auf Fairness gesetzt beim Wahlrennen gegen den amtierenden Präsidenten Demirören, in welchem mein Team bis zur letzten Minute nicht aufgeben wird.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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