Keine Lust auf bärtige Damen: Patriarch Kirill hofft, dass Russland den ESC nicht gewinnt

Das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt Kirill (68) hofft, dass der russische Popstar Polina Gagarina (28) an diesem Samstag nicht beim Eurovision Song Contest gewinnt. Wenn Gagarina gewänne, käme der ESC 2016 «gemeinsam mit all diesen bärtigen Sängerinnen» nach Russland, sagte Kirill.

Der Patriarch warb dafür, «Wiegenlieder sowie patriotischen und geistlichen» Gesang zu unterstützen. (Foto: Flickr/Patriarch Kirill by Larry Koester CC BY 2.0)

Der Patriarch warb dafür, «Wiegenlieder sowie patriotischen und geistlichen» Gesang zu unterstützen. (Foto: Flickr/Patriarch Kirill by Larry Koester CC BY 2.0)

Damit spielte Patriarch Kirill auf die österreichische Dragqueen Conchita Wurst an – der als bärtige Frau auftretende Tom Neuwirth (26) hatte 2014 den ESC gewonnen. Der diesjährige Grand Prix findet in Wien statt.

Mit Blick auf Conchita Wurst kritisierte Kirill Tendenzen beim ESC, die im Widerspruch zur russischen Kultur stünden. Der Patriarch warb dafür, «Wiegenlieder sowie patriotischen und geistlichen» Gesang zu unterstützen, so die dpa.

Im ESC-Finale treten in diesem Jahr Künstler aus 27 Nationen an. Gagarina geht mit dem Song «A Million Voices» über Liebe und Harmonie ins Rennen. Beobachter rechnen ihr Chancen auf einen Sieg aus.

Die Türkei ist in diesem Jahr wieder nicht vertreten. Inoffiziell repräsentiert wird sie jedoch von Elnur Huseynov, der für Aserbaidschan mit der kraftvollen Ballade „Hour of the wolf“ antritt (mehr hier).

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