Türkei: Minister bezeichnet Luxus-Autos für Staatsdiener als „Peanuts“

Die Anschaffung von luxuriösen Dienstwagen für Mitglieder der türkischen Regierung ist in den Augen des Finanzministers Mehmet Simsek völlig normal. Denn diesen seien haushaltpolitisch „noch nicht einmal Peanuts“.

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu nimmt die Vorwürfe um die Verschwendungssucht seiner Minister relativ gelassen. (Foto: Flickr/ 131118-M-EV637-257 by Chuck Hagel CC BY 2.0)

Davutoğlus Vergleich der Pegida-Bewegung mit der Terrormiliz IS sorgt für Schlagzeilen. (Foto: Flickr/ 131118-M-EV637-257 by Chuck Hagel CC BY 2.0)

Der türkische Finanzminister Mehmet Simsek hat am vergangenen Wochenende gesagt, dass die Aufwendungen für die Anschaffungen von Dienstfahrzeugen relativ gering seien. Diese seien „noch nicht einmal Peanuts“ für den Staatshaushalt.

Zuvor hatte sich der Leiter des staatlichen Religionsamts, Mehmet Görmez, einen Dienstwagen für umgerechnet 300.000 Euro bestellt, berichtet der Standard. Nach heftiger Kritik seitens der Medien und der Oppositions-Parteien machte er die Bestellung rückgängig.

Am 7. Juni finden in der Türkei Parlamentswahlen statt. Die Regierungspartei könnte erneut als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorgehen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.