Kölner Polizist Mehmet Karapinar stirbt an Leukämie

Der Kölner Vorbild-Polizist Mehmet Karapinar ist an Leukämie gestorben und wurde am Freitag in Hürth bestattet. An der Trauerfeier nahmen Hand in Hand seine Polizei-Kollegen und deutsch-türkischen Verwandten und Freunde teil. Er hinterlässt eine Frau und ein Kind.

Die Polizei hat mit Vorurteilen zu kämpfen. Doch der verstorbene Kommissar Mehmet Karapinar stellte unter Beweis, dass jene Vorurteile - genau wie andere Vorurteile - falsch sind. (Foto: Flickr/Polizei im Einsatz by Sebastian Rittau (CC BY 2.0))

Die Polizei hat mit Vorurteilen zu kämpfen. Doch der verstorbene Kommissar Mehmet Karapinar stellte unter Beweis, dass jene Vorurteile – genau wie andere Vorurteile – falsch sind. (Foto: Flickr/Polizei im Einsatz by Sebastian Rittau (CC BY 2.0))

Der Kölner Polizeihauptkommissar Mehmet Karapinar ist am Sonntag im Alter von 43 Jahren an Leukämie gestorben, berichtet die Zeitung Express.de. Er wurde am Freitag auf dem Hürther Friedhof beerdigt.

An der Beerdigung nahmen zahlreiche Polizei-Kollegen und deutsch-türkische Familienmitglieder und Freunde teil. Er hinterlässt eine Frau und ein Kind im Alter von drei Jahren. Karapinar setzte sich Zeit seines Lebens für ein solidarisches Miteinander ein und brachte Jugendlichen mit Migrationshintergrund den Beruf des Polizisten näher. Für das „Birlikte“-Festival in Köln brachte er das türkische Staatsorchester und das NRW-Polizeiorchester zusammen.

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass der 43-Jährige teilweise in doppelter Hinsicht mit Vorurteilen zu kämpfen hatte: Einerseits als Deutsch-Türke und andererseits als Polizist. Karapinar und seine Dienstkollegen bewiesen und beweisen vor allem, dass der Polizeiberuf ein ehrenwerter Beruf ist.

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