USA: Muslime und Juden veranstalten gemeinsame Gebete

Eine Gruppe von muslimischen und jüdischen US-Amerikanern haben eine Initiative ins Leben gerufen, die die Gemeinsamkeiten beider Gemeinschaften betont. So werden seit Anfang Mai an öffentlichen Plätzen von Los Angeles gemeinsame Gebete veranstaltet. Die Menschen wollen sich nicht spalten lassen.

Eine Gruppe von etwa US-Amerikanern muslimischen und jüdischen Glaubens haben Anfang Mai am Strand von Los Angeles demonstrativ gemeinsam gebetet. Die 20-köpfige Gruppe wollte der Öffentlichkeit damit zeigen, dass sie zum selben Gott beten und religiöse Intoleranz zwischen Muslimen und Juden unnötig und vor allem unlogisch ist. Weitere Gebete wurden an öffentlichen Orten der Stadt abgehalten. Die Initiative trägt den Namen „Two Faiths One Prayer“.

Die jüdisch-muslimische Gruppe „New Ground“, die die Initiative ins Leben gerufen hat, hat daraufhin ein zusätzliches Gebet im Rathaus von Los Angeles durchgeführt. Spontan gesellten sich 60 bis 70 jüdische und muslimische Bürger dazu und nahmen am Gebet teil. „Wir hoffen wirklich, dass dies erst der Anfang ist“, zitiert die Huffington Post Tuli Skaist von „New Ground“.

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