Türkei: PKK-Angriff auf Stützpunkt im Südosten

Im Südosten der Türkei hat die Terror-Organisation einen Militärstützpunkt mit Raketen und Mörsern angegriffen. Nach Angaben der türkischen Streitkräfte, gibt es keine Todesopfer zu beklagen. Am selben Tag sollen vier PKK-Kämpfer die Waffen niedergelegt und sich den Sicherheitskräften gestellt haben.

Der aktuelle PKK-Chef im Kandilgebirge ist Cemil Bayik. (Screenshot tagesschau.de)

Der aktuelle PKK-Chef im Kandilgebirge ist Cemil Bayik. (Screenshot tagesschau.de)

In der südöstlichen türkischen Stadt Hakkari hat die PKK Montagnachmittag einen Stützpunkt des türkischen Militärs mit Mörsern und Raketen angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Das türkische Militär meldet in einer Mitteilung, dass es keine Toten oder Verletzten gab. Es seien Einheiten des Militärs ausgesendet worden, um die Angreifer einzufangen.

Unklar bleibt, warum die PKK eine derartige Aktion durchgeführt hat. Denn ihre politischer Arm – die HDP – stellt 80 Abgeordnete im Parlament. Offenbar gibt es innerhalb der PKK einen Richtungskampf. HDP-Chef Selahattin Demirtaş hat den PKK-Angriff bisher nicht verurteilt.

Ebenfalls am Montag sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur Doğan vier PKK-Kämpfer ihre Waffen niedergelegt und sich den Sicherheitskräften gestellt haben.

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