In der Türkei sind nach 45 Tagen Neuwahlen

Sollte sich in der Türkei innerhalb von 45 Tagen keine neue Regierung bilden, werden Neuwahlen angesetzt. Bisher haben die MHP, CHP und die HDP Koalitionsgespräche mit der AKP vehement abgelehnt. Doch ohne die AKP ist eine Regierungsbildung kaum möglich.

Wenn es nach 45 Tagen Neuwahlen gibt, könnte die AKP doch noch die absolute Mehrheit erringen. Dann würde die Möglichkeit bestehen, dass die Türkei zu einem nach Wunsch von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu einem Präsidialsystem umfunktioniert wird. (Screenshot)

Wenn es nach 45 Tagen Neuwahlen gibt, könnte die AKP doch noch die absolute Mehrheit erringen. Dann würde die Möglichkeit bestehen, dass die Türkei zu einem nach Wunsch von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu einem Präsidialsystem umfunktioniert wird. (Screenshot)

Nach dem Rücktritt der türkischen Regierung müssen die Parteien so schnell wie möglich eine neue Regierung bilden. Für die Regierungsbildung gibt es eine zeitliche Frist von 45 Tagen, berichtet die Zeitung Vatan.

Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş will unter keinen Umständen mit der AKP koalieren. Doch er unterstützt vehement die Bildung einer Koalitions-Regierung aus CHP und AKP. „Das erste, woran man denken muss, ist eine CHP-AKP-Koalition. Die CHP trägt eine Verantwortung und darf Angebote seitens der AKP nicht ablehnen“, zitiert ihn die Hürriyet.

Mit 258 Sitzen im Parlament fehlen der AKP 18 Sitze zur absoluten Mehrheit von 276 Sitzen. Rechnerisch kommen nach vorläufigen inoffiziellen Wahlergebnissen alle Oppositionsparteien als Partner infrage: Die sozialdemokratische CHP erhielt 132 Sitze, die nationalistische MHP und die HDP jeweils 80 Sitze.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.