PKK ermordet Kurden-Politiker und greift Militär an

Am Freitag wurde der kurdisch-islamische Regionalpolitiker und Aktivist Aytaç Baran bestattet. Er wurde zuvor Opfer eines PKK-Attentats. Am selben Tag hat die PKK einen Stützpunkt des türkischen Militärs angegriffen. HDP-Chef Selahattin Demirtaş relativierte die Vorfälle, indem er auf die Gefahr durch den IS hinwies.

Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş (li.) hat seine Anhänger nicht mehr unter Kontrolle. Im Westen gilt er als der „kurdische Obama“. Doch in den Augen von muslimischen Kurden ist er ein „Terror-Fürst“. (Screenshot)

Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş (li.) hat seine Anhänger nicht mehr unter Kontrolle. Im Westen gilt er als der „kurdische Obama“. Doch in den Augen von muslimischen Kurden ist er ein „Terror-Fürst“. (Screenshot)

Die kurdische Terror-Organisation PKK hat seit der Türkei-Wahl mehrere Anschläge auf Stützpunkte des türkischen Militärs und ein Attentat auf einen kurdisch-islamischen Regionalpolitiker aus der Stadt Bingöl, Aytaç Baran, verübt. Baran wurde am Freitag bestattet.

Fuat Sönmez, Sprecher der kurdisch-islamischen Partei Hüdapar, sagte beim Begräbnis von Baran, dass die PKK das kurdische Volk in Angst und Schrecken versetzen wolle, um es vollständig zu kontrollieren. „Dieses Projekt ausländischer Kräfte wird scheitern. Die PKK und weitere regionale Gruppen und Personen arbeiten als Handlanger dieser ausländischen Kräfte. Unsere Menschen wurden und werden hier durchgehend von der PKK umgebrach“, zitiert Haber7 Sönmez.

Währenddessen hat HDP-Chef Selahattin Demirtaş die PKK-Morde an islamisch-kurdischen Politikern am Freitag relativiert und auf die Gefahr durch den IS gewarnt, berichtet NTV. Der IS sei eine Gefahr für die Kurden und nicht die PKK.

Währenddessen werden die HDP und die PKK in Deutschland und in der EU von diversen Parteien, Organisationen und Politikern als regelrechte „Friedenstauben“ gefeiert (mehr hierhier – und hier).

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