Großbritannien: Türke ermordet Schwan von Queen Elisabeth

Ein Türke fängt in der britischen Stadt Kent einen Schwan ein und verspeist das Tier. Der Vorfall sorgt für öffentliches Aufsehen, da seit dem 12. Jahrhundert nur die Queen Schwäne essen darf. Die Polizei nimmt den Missetäter fest und er erhält eine Geldstrafe. Zu seiner Verteidigung sagt er: „Ich mag die Königin sehr“.

Ein britisches Gericht hat den türkischstämmigen Briten Hasan Fidan zu einer Geldstrafe in Höhe von 215 Pounds verurteilt. Er soll in Kent einen Höckerschwan eingefangen und anschließend in seinem Haus in Tonbridge verspeist haben. Das Problem dabei ist: Nach einem Gesetz aus dem 12. Jahrhundert darf nur die Queen Höckerschwäne verspeisen. Allen anderen Briten bleibt diese Delikatesse seit über 900 Jahren verwehrt.

Fidan wurde verhaftet, nachdem Angler Bob Morris ihn beim Sprung über einen Zaun zum Bennett Lake in Hildenborough beobachtete, ihn fotografierte und anschließend die Polizei benachrichtigte. Morris sagte dem London Evening Standard: „Es war sehr unangenehm und erschütternd, aber ich schaffte es noch ihn zu fotografieren. Er sprang über den Zaun, nahm ein Messer und bearbeitete damit den Schwan. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah“. Der Vorfall ereignete sich am 18. März.

Fidan hingegen sagte nach seiner Festnahme: „Ich wusste nicht, welche Art von Vogel es war und wusste auch nicht, dass der Vogel im Besitz der Königin steht (…) Ich mag die Königin sehr (…) Ich nahm den Vogel mit nach Hause und verspeiste ihn, weil ich sehen wollte, wie der Geschmack ist. Der Schwan schmeckte sehr gut. Die Reste legte ich in den Gefrierschrank. Als die Polizei in meine Wohnung kam, gab ich natürlich zu, dass ich den Schwan getötet habe.“

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