Okan Buruk: Rücktritt vor dem Amtsantritt

Kayseri: Noch vor seinem Amtsantritt hat Okan Buruk bereits seinen Rücktritt erklärt. Nach den ausgerufenen Vorstandswahlen möchte der 41-jährige Ex-Gaziantep-Coach erstmal abwarten.

In einer schriftlichen Presseerklärung hat Okan Buruk die Einigung mit Süper Lig-Aufsteiger Kayserispor widerrufen. Somit wird der 41-Jährige den ausgehandelten Zweijahresvertrag mit den Gelb-Roten erst gar nicht unterschreiben und zunächst die ausgerufene außerordentliche Generalversammlung Kayserispors Ende Juni abwarten. „Ich halte es für besser, erst die zukünftige Ausrichtung des Vereins abzuwarten, bevor ich ein Arbeitsverhältnis mit Kayserispor eingehe“, wird Buruk in den türkischen Medien zitiert.

Kayserispor in der Finanzkrise

Buruk hatte sich zuvor mit Neu-Präsident Hilmi Derinel, der am 23. Mai zum Vereinspräsidenten gewählt worden war, auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Dieser hat jedoch schon am 11. Juni gemeinsam mit dem neuen Vorstand sein Amt auf Grund von finanziellen Engpässen im Verein niedergelegt. Erst nach den Neuwahlen am 27. Juni möchte Buruk nun über ein Engagement in Kayseri entscheiden. Tolunay Kafkas soll im Falle einer Absage Buruks schon bereit stehen.

Nur 13 Spieler im Kader!

Unbestätigten Meldungen zu Folge sollen bereits mehrere Spieler der Gelb-Roten wegen ausbleibenden Gehaltszahlungen bei der TFF vorstellig geworden sein. Der Aufsteiger hält nach dem Gang in die Süper Lig derzeit nur noch 13 Spieler unter Vertrag. Abdullah Durak, Mert Nobre, Cem Ekinci, Caglar Birinci, Bobo, Serkan Kurtulus, Serano Fonseca, Kamran Agayev, Mehmet Eren und Serdar Kulbilge können den Verein hingegen ablösefrei verlassen. Mit Hakan Arikan, Okay Yokuslu sowie Alper Uludag stehen bereits drei Abgänge zur kommenden Saison fest. Alle drei wechseln zu Trabzonspor.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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