Platz für 4000 Gläubige: Moschee des Präsidentenpalastes öffnet am 3. Juli

Am 3. Juli soll die gigantische Moschee am Präsidentenpalast in Ankara endlich ihrer Bestimmung übergeben werden können. Das Bauwerk kann rund 4000 Gläubige fassen. Zur Verfügung stehe sie nicht nur den Mitarbeitern auf dem Gelände, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern, so der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

Erdoğan kündigte den Termin zur Öffnung der Moschee im Rahmen eines Iftar-Essens im umstrittenen Präsidentenpalast am 24. Juni an. Bauarbeiter sind derzeit noch mit dem letzten Schliff an der Moschee beschäftigt.

Die Moschee soll Medienberichten zufolge gut 1.200 Quadratmeter groß und mit vier 40 Meter hohen Minaretten ausgestattet sein. Mit ihrer Fertigstellung zählt sie, neben der Kocatepe Moschee und der Ahmet Hamdi Akseki Moschee, zu den größten Moscheen von Ankara, so die türkische Zeitung Hürriyet.

Bürgerinnen und Bürger sollen die Moschee künftig über einen separaten Eingang betreten können. Der Präsidentenpalast ist darüber hinaus mit zahlreichen Nebengebäuden ausgestattet, darunter Krankenhäuser, Bibliotheken und öffentliche Brunnen. Eine Kongresshalle und die größte Bibliothek der Türkei befinden sich zur Zeit ebenfalls im Bau. Die Bibliothek, die insgesamt fünf Millionen Bücher beherbergen soll, wird für Studenten für 24 Stunden geöffnet sein.

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