Euro-Krise: Ausländer können in Griechenland weiter Geld abheben

Das Chaos-Wochenende in Griechenland hat auch die Ausländer im Land verunsichert. Banken und die Börse sind dicht. Anderrs als die Einheimischen sollen sie aber weiterhin unbegrenzt an Geld kommen.

Die Banken und auch die Börse werden in Griechenland für eine Woche geschlossen. (Foto: Flickr/ « €YPΩ - ∏OΛI∑ by Karl-Ludwig Poggemann CC BY 2.0)

Die Banken und auch die Börse werden in Griechenland für eine Woche geschlossen. (Foto: Flickr/ « €YPΩ – ∏OΛI∑ by Karl-Ludwig Poggemann CC BY 2.0)

Ausländer sollen in Griechenland weiterhin unbegrenzt Geld abheben können. Die von der Regierung in Athen geplanten Kapitalverkehrskontrollen gelten nicht für Besucher des Landes, wie griechische Medien in der Nacht auf Montag berichteten.

Mit ausländischen Bankkarten gebe es keine Beschränkungen. Ansonsten gelte eine Obergrenze bei Abhebungen von 60 Euro. Zuvor war von einem Limit von 100 Euro die Rede. Die Regierung hatte zuvor bereits die Schließung von Banken zu Wochenbeginn angekündigt.

Mit den Maßnahmen soll ein möglicher Ansturm auf die Geldinstitute unterbunden werden, die seit Monaten auf Nothilfen angewiesen sind. Auch eine Kapitalflucht ins Ausland soll so gestoppt werden. Verunsicherte Verbraucher und Unternehmen hatten zuletzt wegen der Krise rund um die Finanzen des Landes große Mengen Bargeld von ihren Konten abgehoben.

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