Syrische Rebellen: „Terror-Miliz IS legt Gebiete für Kurdistan frei“

Ein syrischer Kommandant erhebt einen schweren Vorwurf gegen die Kurden-Milizen in Nordsyrien. Der IS habe in den vergangenen zwei Jahren Gebiete erobert und die Menschen vertrieben, um diese Gebiete dann den Kurden-Milizen zu überlassen. Der IS lege faktisch ein Gebiet frei, wo ein syrisches Kurdistan entstehen soll, meint der Kommandant.

Der Rebellen-Kommandant Mahmud Hasan hat Al Jazeera Türk darüber berichtet, dass die Terror-Miliz IS in Nordsyrien tiefe Schützengräben aushebt, um auf einen Angriff der Türkei vorbereitet zu sein. Bisher soll der IS in insgesamt sechs Dörfern Schützengräben ausgehoben haben.

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir sehr gut beobachten können, welchem Zweck der IS wirklich dient. Die Aktionen des IS in Tel Abyad, Kobani, Mossul, Sindschar oder Tadmur führen lediglich dazu, dass hier als Reaktion eine von den Kurden kontrollierte Region entsteht“, so Hasan.

Der Rebellen-Kommandant sagt, dass der IS Menschen aus Gebieten vertreibt, die später von den Kurden übernommen werden. „Der IS ist eine Initiative, um das Gebiet von al-Hasakah in Nordost-Syrien und Rakka freizulegen und jene Gebiete anschließend den syrischen Kurden zu überlassen. In diesem Sinne spielt der IS seine Rolle sehr gut“, meint Hasan.

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