Türkei: Sicherheitsrat zieht Pläne für Syrien-Einmarsch zurück

Die Türkei wird vorerst nicht in Syrien einmarschieren. Doch das Militär befindet sich in Alarmbereitschaft. Das ergab die Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats am Montag. Zuvor gab es sowohl seitens der Politik als auch der Medien widersprüchliche Angaben über einen möglichen Einmarsch. Es herrscht Ungewissheit.

An der türkisch-syrischen Grenze befinden sich derzeit 18.000 türkische Soldaten. (Screenshot)

An der türkisch-syrischen Grenze befinden sich derzeit 18.000 türkische Soldaten. (Screenshot)

Die Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats in der Türkei ist beendet. Die Zeitung Hürriyet zitiert die Erklärung des Sicherheitsrats im Wortlaut:

„Wir sind besorgt über die Terror-Anschläge und die demographischen Veränderungen, die in Syrien stattfinden (…) Der Terrorismus, welcher nur dem Zweck dient, das Zusammenleben der Menschen in der Türkei zu beeinträchtigen wird weiterhin nachhaltig bekämpft (…) Wir weisen darauf hin, dass die internationale Öffentlichkeit desinteressiert ist an den Menschenrechtsverletzungen, die in der Region stattfinden. Wir werden auch weiterhin den Flüchtlingen in unserem Land zur Seite stehen (…) Unsere guten Beziehungen mit den Bevölkerungsteilen im Irak werden wir aufrechterhalten.“

Ein konkreter Einmarschbefehl hat sich aus der Sitzung nicht ergeben. Trotzdem stehen derzeit 18.000 türkische Soldaten und das Zweite Luftwaffenkommando in Alarmbereitschaft.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.