„Ein Anschlag mit Ansage“: Flüchtlingsheim in Sachsen geht in Flammen auf

Im sächsischen Meißen kommt es zu einer Demonstration von Rechten. Einen Tag später brennt ein noch unbewohntes Flüchtlingsheim. Der Heimbesitzer sagt: „Das war ein Anschlag mit Ansage, die Polizei hat meine Anzeige nicht angenommen.“

Derzeit gibt es in Deutschland und Europa massive Gewalt gegen Flüchtlinge. (Screenshot YouTube)

Derzeit gibt es in Deutschland und Europa massive Gewalt gegen Flüchtlinge. (Screenshot YouTube)

Am vergangenen Sonntag ist es im Flüchtlingsheim von Meißen im Bundesland Sachsen zu einem Brandanschlag gekommen. Menschen wurden diesmal nicht getötet, weil das Heim von den eingeplanten 32 Flüchtlingen noch nicht bezogen wurde.

Einen Tag zuvor hatten sich in Meißen Rechte zusammengefunden, um gegen „Ausländerkriminalität“ zu demonstrieren.

Der Tagesspiegel berichtet:

„Die Demonstranten hängten an der Brücke ein großes Transparent auf: ,Schweigen heißt zustimmen. Es ist unser Land!!!´ Auf der Facebook-Seite der ,Initiative Heimatschutz´ hieß es dazu: ,Sooooo…. damit ihr nicht denkt, in Meißen passiert nix. Weit gefehlt.“

Nach dem Brandanschlag auf das Wohnheim sagte der Heimbetreiber dem MDR Sachsen: „Das war ein Anschlag mit Ansage, die Polizei hat meine Anzeige nicht angenommen.“

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