Athen fürchtet Flüchtlingsaufstand: Kein Essen mehr in Auffanglagern

Die akute Finanzkrise in Griechenland trifft auch jene, die sich bereits auf der Flucht vor einer Notsituation befinden. Mittlerweile werden Hungeraufstände in den Flüchtlingslagern des Landes befürchtet. Der Grund: Die Catering-Unternehmen werden nicht mehr bezahlt. Essen wird nicht mehr geliefert.

Die Ägäis ist eine der Routen, über die Schleuser Tausende Migranten nach Europa bringen. (Foto: Flickr/ Greece - Lesbos. Registration of Refugees by Stefanie Eisenschenk CC BY 2.0)

Die Ägäis ist eine der Routen, über die Schleuser Tausende Migranten nach Europa bringen. (Foto: Flickr/ Greece – Lesbos. Registration of Refugees by Stefanie Eisenschenk CC BY 2.0)

Die schwere Finanzkrise in Griechenland könnte zu Hungeraufständen in den zahlreichen Migrantenlagern vor allem auf den Inseln der Ostägäis führen. «Die Programme (zur Versorgung mit Essen) sind ausgelaufen. Es könnte zu Revolten kommen», warnte die griechische Vize-Ministerin für Migrationspolitik, Tasia Christofilopoulou, am Dienstag im griechischen Parlament.

Bereits am Dienstagvormittag hatten Regionalgouverneure von den Ägäisinseln vor einer gefährlichen Zuspitzung der Lage in den Migrantenlagern gewarnt, so die dpa. Die Catering-Unternehmen seien seit Monaten nicht bezahlt worden und hätten seit Dienstag die Austeilung von Essen eingestellt, hieß es. Die Ägäis ist eine der Routen, über die Schleuser Tausende Migranten nach Europa bringen.

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