Andreas Beck bei Besiktas: Nur positive Eindrücke

Voller Elan präsentiert sich Besiktas-Neuzugang Andreas Beck in den Trainingseinheiten der Schwarz-Weißen. "Die ersten Trainingstage haben schon gezeigt, dass viel Qualität in der Mannschaft steckt. Besiktas ist ein großer Verein", betonte der 28-Jährige auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

Die vielen deutschsprachigen Mitspieler im Team der „Kara Kartal“ haben Andreas Beck den Einstieg beim Istanbuler Spitzenklub erleichtert. Nichtsdestotrotz präsentiert sich der 28-jährige Neuzugang aus Hoffenheim in den bisherigen Trainingseinheiten als äußerst kommunikativ, aufgeschlossen und gutgelaunt. Mit dem erfahrenen Senol Günes hat der neunfache deutsche Nationalspieler zudem einen Trainer an seiner Seite, der genau weiß, wie man Neuankömmlinge in türkischen Teams zu behandeln weiß. Auf der Pressekonferenz in Marienfeld gab der Rechtsverteidiger seine ersten Eindrücke preis und betonte dabei auch, warum er sich für einen Wechsel ins Ausland entschieden hat. GazeteFutbol.de fasst die Aussagen von Andreas Beck kurz und bündig zusammen.

Andreas Beck über…

…seine Entscheidung, in die Türkei zu wechseln:

„Ich habe jetzt zehn bis elf Jahre in der Bundesliga gespielt. Mit meinen 28 Jahren war es an der Zeit, solch eine Entscheidung zu treffen. Man hat nicht oft die Möglichkeit, bei solch einer Mannschaft von internationalem Format zu spielen. Das Angebot vor zehn Tagen hätte ich vielleicht nie wieder in meinem Leben bekommen, daher habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.“

…der Unterschied zwischen Bundesliga und Süper Lig:

„Es gibt sicherlich Unterschiede. In Deutschland hat man sich in den letzten Jahren darauf fokussiert, wie man agiert, wenn der Gegner den Ball hat. Ballbesitz steht nicht mehr im Vordergrund, eher das Pressen und der schnelle Gegenangriff. Hier setzt man jedoch auf Ballbesitz, es wird versucht, auf engstem Raum etwas mit dem Ball anzufangen. Ich denke, dieser Spielstil liegt mir eher. Mein ersten Eindrücke sind zumindest extrem positiv.“

…Gespräche mit Ex-Besiktas-Spieler und türkischen Legionären:

Roberto Hilbert ist ein sehr enger Freund von mir. Er hat einen großen Anteil an diesem Transfer. Auch von Tayfun Korkut und Serdar Tasci habe ich viele Informationen erhalten. Alle haben einen Wechsel befürwortet. Die Ziele des Vereins spornen mich an. Deswegen bin ich hier.“

…der Druck, der ihn bei Besiktas erwartet:

„Ich habe zehn Jahre in der Bundesliga gespielt, habe Länderspielerfahrung und bin auch in der WM-Qualifikation zum Einsatz gekommen. Daher weiß ich ganz genau, was Druck bedeutet. Sobald man 2-3 Spiele nicht gewinnt, spürt man negativen Druck. Doch das ist fast bei jedem Verein ähnlich. Ich bin bereit, mich diesem Druck zu stellen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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