Türkei rutscht in den vierten Topf für die WM-Quali

Die Misere der Türkei unter Fatih Terim hat negative Auswirkungen für die Auslosung der WM-Qualifikation 2018 am 25. Juli in St.Petersburg. Die Mannschaft des türkischen Fußballverbandes (TFF) befindet sich nun auf blamable Art und Weise nur noch im vierten Lostopf.

Die türkische Nationalmannschaft hat es faustdick hinter den Ohren! Nach der Veröffentlichung der FIFA-Weltrangliste für den Juli befindet sich die Mannschaft von Fatih Terim unter den Ländern der UEFA auf dem 29.Platz. Dies hat Konsequenzen für die Auslosung der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018; denn die Rot-Weißen rutschen somit ab auf den vierten Lostopf.

Zwei Siege im Juni haben für den dritten Topf nicht ausgereicht

Die Türkei kletterte mit zwei Siegen aus dem Juli auf den 44.Rang der Weltrangliste hoch. Jedoch konnte das Land trotz dieser Ausbeute dem vierten Topf für die Auslosung in St.Petersburg am 25.Juli nicht davonkommen. In dem ersten Lostopf befinden sich Deutschland, Belgien, Niederlande, Portugal, Rumänien, England, Spanien und Kroatien. Nachdem Wales sich das erste Mal in der Historie des Landes einen Platz unter den „Top-Ten“ ergattern konnte, befindet sich auch das kleine Land westlich von Großbritannien im ersten Topf.

Für die Qualifikation werden insgesamt neun Gruppen mit 52 Ländern gebildet, bei denen sieben Gruppen sechs Länder und zwei Gruppen fünf Länder beinhalten werden. Gastgeber Russland ist bereits automatisch qualifiziert. Die neun Erstplatzierten werden eine direkte Teilnahme für die Weltmeisterschaft sichern, wogegen acht Länder auf dem zweiten Rang im K.-o.-System für die restlichen vier Plätze kämpfen werden.

Argentinien ist neuer Spitzenreiter der Weltrangliste

Weltmeister Deutschland hat nach knapp einem Jahr die Führung in der FIFA-Weltrangliste wieder verloren. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) rutschte im aktuellen Ranking auf Platz zwei hinter Vize-Weltmeister Argentinien ab. Die Nationalmannschaft hatte nach dem WM-Triumph in Brasilien im Juli 2014 die Spitze erstmals seit 21 Jahren erobert. Durch den Triumph in der Copa America machte Chile acht Plätze gut und erlangte den elften Platz. Rumänien und England konnten ebenso wie Wales in die ersten Zehn vom Ranking aufrücken, wogegen Frankreich ganze 13 Plätze einbußen musste. Somit verteidigt der Weltmeister von 1998 nun den 22. Platz. Die Slowakei (15.), Österreich (16.), Island (23.) und Albanien (36.) stellten mit ihren aktuellen Platzierungen Allzeit-Rekorde für die jeweilige Geschichte des Landes auf.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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