US-Professor: Griechenland muss Türkische Lira als Währung einführen

Ein US-Rechtswissenschaftler aus Chicago fordert die Griechen dazu auf, die Euro-Zone zu verlassen und die Türkische Lira als Zahlungsmittel einzuführen. Griechenland und die Türkei müssten zudem eine Föderation gründen. Das sei der einzige Weg für Athen, um sich zu retten und nebenbei auch das Zypern-Problem zu lösen.

Griechen und Türken sind sich ähnlicher als manche glauben. (Screenshot via Youtube)

Griechen und Türken sind sich ähnlicher als manche glauben. (Screenshot via Youtube)

Der US-Rechtswissenschaftler von der Chicago Law School, Tom Ginsburg, schlägt in einem Huffington Post-Artikel vor, dass Griechenland die Euro-Zone verlassen und die Türkische Lira als Zahlungsmittel einführen soll.

Ginsburg wörtlich:

„Griechenland könnte den Euro verlassen und die Türkische Lira, die eine relativ stabile Währung ist und sich den verändernden wirtschaftlichen Bedingungen angepasst hat, verwenden. Politisch könnten die beiden Länder mit einer losen Föderation gut zusammenpassen. Entscheidungen über Geld- und Fiskalpolitik würden in Ankara gemacht und lokalen Entscheidungen über die Sozialpolitik könnten weiterhin von Athen gemacht werden.“

Eine Union zwischen Griechen und Türken würde zudem den langjährigen territorialen Streit um Zypern lösen, so Ginsburg. Der US-Amerikaner deutet in seinem Artikel darauf hin, dass Griechen und Türken kulturell nahezu identisch seien.

Er schließt seinen Artikel mit den Sätzen: „Griechenland, hab keine Angst! Die glorreiche Vergangenheit bietet einen Ausweg aus der gegenwärtigen Sackgasse.“

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