Özil über Podolski in Istanbul: «Menschen werden ihn lieben»

Fußball-Weltmeister Mesut Özil bewertet den Wechsel seines früheren Arsenal-Teamkollegen Lukas Podolski zu Galatasaray Istanbul positiv. Probleme werde er bei Galatasaray und in Istanbul nicht bekommen. Er habe bereits viele türkische Freunde und die Menschen würden ihn lieben.

Mesut Özil hält Kumpel Lukas Podolski für seinen Wechsel nach Istanbul alle Daumen. (Foto: Flickr/ Mesut Özil by Ronnie Macdonald CC BY 2.0)

Mesut Özil hält Kumpel Lukas Podolski für seinen Wechsel nach Istanbul alle Daumen. (Foto: Flickr/ Mesut Özil by Ronnie Macdonald CC BY 2.0)

«Die Süper Lig ist sehr interessant. Galatasaray hat genau seinen Spielertyp gebraucht», sagte Özil im Sport1-Interview am Mittwoch: «Er wird gar keine Probleme haben bei Galatasaray. Die Menschen werden ihn lieben.» Da Podolski selbst viele türkische Freunde habe, werde er in Istanbul «gut zurechtkommen», ist sich der Mittelfeldspieler sicher. Die Süper Lig sei zudem sehr interessant. Galatasaray habe genau seinen Spielertyp gebraucht.

Podolski hatte in der vergangenen Woche einen Vertrag beim türkischen Meister über drei Jahre mit einer Option für eine weitere Saison unterzeichnet. Zuvor hatte ihn der FC Arsenal aus der englischen Premier League an Inter Mailand ausgeliehen. In Italien konnte sich der Nationalspieler aber nicht durchsetzen. Özil freut sich, «dass Lukas diesen Weg gegangen ist, er hat eine schwere Zeit gehabt». Das Kölner Idol Podolski brauche Selbstvertrauen, um torgefährlich zu sein, zitiert die dpa Mesut Özil.

Im Optimalfall bleibt Podolski den Türken vier Jahre erhalten. An ein Karriereende danach denkt der 125-fache Nationalspieler aber noch nicht. Schließlich sei ein Wechsel zu seinem „Herzensverein” 1. FC Köln immer eine Option: „Bei mir steht jetzt die Drei vor meinem Alter. Wenn ich meinen Vertrag bei Galatasaray komplett erfüllt habe, werde ich 34 Jahre alt sein. Jede Karriere geht irgendwann mal zu Ende, auch meine. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass ich dann noch für meinen Heimatverein, den 1. FC Köln, auflaufe.”

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