Erdoğan betet alleine an Gräbern der Sultane

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat sich am Freitag nach dem Eid-Gebet an die Grabstätte von Sultan Suleiman zurückgezogen, um dort alleine weiter zu beten. Anschließend hat er sich unter die Bürger gemischt und Einzelhändler besucht. Obwohl Erdoğan nach wie vor viel Zuspruch beim Volk genießt, wollen ihn insbesondere die Parteien HDP und CHP isolieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist zwar beim türkischen Volk beliebt. Doch die Vorsitzenden der Parteien CHP, HDP und MHP sind entschiedene Gegner Erdoğans. (Screenshot via Youtube)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist zwar beim türkischen Volk beliebt. Doch die Vorsitzenden der Parteien CHP, HDP und MHP sind entschiedene Gegner Erdoğans. (Screenshot via Youtube)

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat am Freitag nach dem kollektiven Eid-Gebet die Grabstätten von Sultan Selim und Sultan Suleiman besucht, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.

Dort soll er alleine weitere Gebete verrichtet haben. Allerdings handelte es sich dabei um Bittgebete für die Seelen der Sultane und nicht um das reguläre Gebet. Anschließend hat er sich unter die Bürger gemischt und diverse Einzelhändler besucht, um Gespräche über ihre wirtschaftliche Situation zu führen. Beschwerden sollen notiert worden sein. Erdoğans Tour soll insgesamt vier Stunden gedauert haben.

Die Position des Staatschefs wurde seit der Türkei-Wahl geschwächt. Aktuell befinden sich drei Parteien im Parlament, die Erdoğan isolieren wollen. Als Gegner kommen die Barone vom Bosporus, die alle Mitglieder des Industrieverbands TÜSIAD sind, hinzu. Doch es gibt auch diverse Erdoğan-Gegner innerhalb der AKP. Die Erdoğan-Gegner erhalten insbesondere von der EU, den US-Neokonservativen und Soros & Co. Unterstützung.

Der Mann will verhindern, dass diese Kreise die Türkei kontrollieren, bevormunden und unterwerfen.

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