Hetze gegen Merkel: NDR manipulierte Video mit weinendem Flüchtlingskind

Ein ARD-Video vermittelt den Eindruck, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ein hilfloses Flüchtlingskind zum Weinen bringt. Nun stellt sich heraus: Das Video wurde von der NDR-Redaktion offenbar bewusst zusammengeschnitten und manipuliert. Aus dem Original-Video geht hervor, das Merkel weder herzlos noch unmenschlich ist. Gegen die Kanzlerin läuft schon seit längerer Zeit eine regelrechte Kampagne.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Unrecht im Visier der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. (Screenshot)

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Unrecht im Visier der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. (Screenshot)

Die deutsche und internationale Öffentlichkeit hat sich jüngst über Bundeskanzlerin Angela Merkel empört, weil diese in einem Video den direkten Eindruck vermittelt hat, sie wolle ein gut integriertes Flüchtlingskind und ihre Familie alsbald abschieben lassen. Das Video wurde auf dem öffentlich-rechtlichen Sender ARD veröffentlicht. Doch im Umlauf wurde das Video vom NDR gebracht.

Nun stellt sich heraus, dass das Video offenbar bewusst manipuliert wurde. Denn die ersten wichtigen drei Minuten wurden offenbar vorsätzlich von der NDR-Redaktion herausgeschnitten. Dort setzt sich Merkel mit der Situation des Flüchtlingskinds auseinander.

Der fehlende Dialog im Wortlaut:

Kind: „Wir waren kurz davor, abgeschoben zu werden. Mir gings hier in der Schule auch richtig schlecht, das haben die Lehrer und Schüler mitgekriegt.“

Merkel: „Ihr solltet wieder zurück in den Libanon?“

Kind: „Ja, genau. Da gings mir richtig schlecht.“

Merkel: „Und was ist jetzt passiert?“

Kind: „Jetzt ist erst mal eine Genehmigung da. Wir waren in Berlin auf der Botschaft, haben die libanesischen Pässe geholt. Jetzt warten wir, bis von der Ausländerbehörde eine Antwort kommt.“

Anschließend übt Merkel Kritik am derzeitigen Asylverfahren, weil eben auch Menschen davon betroffen sind, die hier seit Jahren leben und gut integriert sind: „Wenn jemand vier Jahre hier ist, dann ist es halt sehr schwer zu sagen, so und jetzt hast du schön Deutsch gelernt, bist integriert, und jetzt stellen wir fest, nach vier Jahren, das ist gar kein richtiger Asylantrag. (…) Dann werden wir überlegen, wie gehen wir mit denen um, die schon viele Jahre hier sind und immer in so einem Zwischenzustand sind, da wollen wir jetzt ein beschleunigtes Verfahren machen, davon könntest du vielleicht auch profitieren.“

Der Vater des Kindes hat in einem Gespräch mit der Deutschen Welle gesagt: „Die Reaktion Angela Merkel auf Reems Frage hat mich gefreut (…) Frau Merkel hat damit etwas getan, was kein arabisches Staatsoberhaupt je tun würde. Hier in Deutschland ist es normal, dass Frau Merkel als Kanzlerin der Bevölkerung gegenüber offen ist.“

Es ist nicht auszuschließen, dass gegen die Kanzlerin tatsächlich eine bewusste Kampagne durchgeführt wird. So wurde ihr in der NSA-Affäre mehrmals von zahlreichen Medien „Verrat“ vorgeworfen. Aber offenbar ist genau das Gegenteil der Fall. Es wird der Eindruck erweckt, sie sei eine „Verräterin“, um sie zu stürzen, weil sie eben keine „Verräterin“ ist.

Hinzu kommt: Wenn der Vater eines Flüchtlingsmädchens der deutschen Bundeskanzlerin weitaus loyaler gegenüber steht als die deutsche Bevölkerung, dann stellt sich die Frage, wer hier die Verräter sind?

Dazu ein DTN-Kommentar: Angriff auf Deutschland: Merkel ist keine „Verräterin“

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