Hollande solidarisiert sich nach Anschlag mit Erdoğan

Frankreichs Staatschef François Hollande hat sich am Dienstag mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Verbindung gesetzt, um ihm sein Beileid für den Terror-Anschlag in Suruç mitzuteilen. Hollande bemerkte, dass dieser Vorfall gezeigt habe, wie wichtig eine bilaterale Kooperation zwischen der Türkei und Frankreich sei. Beide Länder wollen künftig in Europa und im Nahen Osten gegen den IS vorgehen.

Der französische Präsident François Hollande besuchte bereits im vergangenen Jahr seinen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Ankara. (Screenshot)

Der französische Präsident François Hollande besuchte bereits im vergangenen Jahr seinen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Ankara. (Screenshot)

Der französische Präsident François Hollande hat am Dienstag als erster ausländischer Staatsvertreter den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan angerufen und ihm seine Beileidsbekundungen bezüglich des Anschlags in Suruç und der von der PKK getöteten Soldaten mitgeteilt, berichtet die Hürriyet. Hollande und Erdoğan vereinbarten, künftig gemeinsam gegen den Terrorismus vorgehen zu wollen.

Dabei soll Hollande bemerkt haben, dass der Anschlag gezeigt haben, wie wichtig die Kooperation zwischen der Türkei und Frankreich sei. Erdoğan sicherte Hollande die volle Unterstützung bei der Bekämpfung ausländischer Terroristen zu. Die Türkei lege einen sehr großen Wert darauf, das sowohl der IS als auch andere Terror-Organisationen entschieden bekämpft werden, so Erdoğan. Er erhoffe sich die bisher ausgeblieben Unterstützung bei der Bekämpfung der Organisation DHKP/C, die vor allem in Europa aktiv sei.

Der türkische Staatschef ist der Ansicht, dass der Anschlag von Suruç die Türkei als Ganzes destabilisieren sollte. Doch die Schuldigen werden zur Rechenschaft gezogen werden.

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