Nach Suruç-Anschlag: Zwei Polizisten per Kopfschuss hingerichtet

In der Region Urfa wurden am Mittwochmorgen zwei Polizeibeamte in ihren Wohnungen tot aufgefunden. Die Todesursache geht auf Kopfschüsse zurück. Unklar bleibt, ob es sich dabei um Selbstmorde oder Auftragsmorde handelt. Einer der Polizisten gehört der Anti-Terror-Einheit an. In derselben Region fand zuvor ein Anschlag statt, bei dem über 30 Menschen Leben starben.

Zwei türkische Polizisten wurden tot in ihren Wohnungen aufgefunden. (Foto: Flickr/ Polis... by Giuseppe Milo CC BY 2.0)

Zwei türkische Polizisten wurden tot in ihren Wohnungen aufgefunden. (Foto: Flickr/ Polis… by Giuseppe Milo CC BY 2.0)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden in der Stadt Ceylanpınar zwei Polizisten in ihren Privatwohnungen per Kopfschuss hingerichtet, berichtet Haberturk. Einer der Opfer gehörte der Anti-Terror-Einheit von Urfa an. Der Gouverneur Menderes Atilla schließt nicht aus, dass die PKK hinter den Hinrichtungen steht. Doch auch Selbstmorde kommen in Betracht. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und werden noch eine Weile andauern.

Die Stadt Ceylanpınar befindet sich wie die Stadt Suruç in der Region Urfa. In Suruç fand am Montag ein Bombenanschlag statt, bei dem über 30 Menschen ums Leben kamen. Der türkische Nachrichtendienst hatte im Vorfeld die Polizeikräfte wiederholt vor sieben IS-Anhängern gewarnt haben, die illegal in die Türkei eingereist seien. Sie sollen tödliche Angriffe gegen türkische Ziele geplant haben.

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