Türkei: HDP rief zur Gewalt auf und redet plötzlich von Frieden

In der Türkei rufen die kurdischen Nationalisten der HDP nach den Luftschlägen gegen die PKK plötzlich zum Dialog und zum Frieden auf. Das ist erstaunlich: Denn ansonsten sind diese Menschen durchweg damit beschäftigt zur Gewalt aufzurufen. Dabei können sie immer auf die Unterstützung aus Europa setzen.

Die beiden Vorsitzenden der HDP, Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ, sind führende Köpfe der kurdischen Nationalisten in der Türkei. (Screenshot)

Die beiden Vorsitzenden der HDP, Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ, sind führende Köpfe der kurdischen Nationalisten in der Türkei. (Screenshot)

Die kurdisch-nationalistische Partei HDP hat am vergangenen Samstag eine rhetorische Kehrtwende vollzogen und urplötzlich zum Frieden und zur Stabilität innerhalb der Türkei aufgerufen. Es gebe kein Problem, welches nicht mit den Mitteln des Dialogs gelöst werden könne. „Es ist die Zeit, um für den Friedensprozess Partei zu ergreifen. Unser Aufruf richtet sich an alle demokratischen und friedvollen Kräfte der türkischen Demokratie. Das Zweiergespann Erdoğan-Davutoğlu ist ein großer Schlag gegen den Frieden im Nahen Osten“, heißt es in der Mitteilung.

Doch diese Bekundungen sind leider nicht mehr überzeugend. Diese Worte benutzen Politiker der kurdischen Nationalisten immer dann, wenn sie in der Klemme stecken. Die HDP vollzieht diese künstliche Kehrtwende, weil die nordirakischen Stellungen der Terror-Organisation PKK, deren politischer Arm sie ist, durchgeführt werden und gleichzeitig landesweite Razzien gegen führende PKK-Mitglieder stattfinden.

Im vergangenen Jahr rief HDP-Chef Selahattin Demirtaş seine Anhänger angesichts der Kämpfe in Kobani zu gewaltsamen Demonstrationen in der Türkei auf. Dabei kamen Dutzende Menschen ums Leben. Damit wollte er durchsetzen, dass die Türkei militärisch gegen den IS in Syrien vorgeht.

Derzeit kritisiert dieselbe HDP die Luftschläge gegen den IS. Doch Demirtaş ging damals weiter und erhob Anspruch auf die syrische Stadt Latakia. Denn dann hätten die Kurden einen Zugang zum Meer, so der selbsternannte Geopolitiker. Latakia ist eine Stadt, die schon immer von Arabern bewohnt wurde. Der Größenwahn der HDP ist mittlerweile für Türken, Araber und auch Kurden unerträglich geworden. Allerdings lässt es sich nun auch erklären, warum die Kurden-Milizen in Nordsyrien ethnische Säuberungen an der muslimischen Bevölkerung verüben.

Die eigentliche Tragödie liegt darin, dass die kurdischen Nationalisten nach Lust und Laune Muslime töten und vertreiben dürfen, ohne dass die notorischen Menschenrechtler der EU diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit kritisieren. Die Europäer ignorieren auch, dass der IS am laufenden Band fast ausschließlich Muslime ermordet. Solange Muslime ermordet werden, scheint die Welt in Ordnung zu sein.

Wann immer ein Mitglied der PKK, der HDP oder der Kurden-Milizen in Syrien nur eine Träne vergießt, finden in europäischen Städten Demonstrationen und Aufrufe zur Unterstützung der PKK und der kurdischen Nationalisten statt.

Aber vielleicht wollen die Europäer – genau wie in Srebrenica -, dass es Gruppen im Nahen Osten gibt – der IS und die PKK – die einen stillen Völkermord an den Muslimen und vor allem an den Arabern verüben.

Denn die Drecksarbeit sollen immer andere machen!

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.