Bundesregierung warnt vor Anschlägen in der Türkei

Das Auswärtige Amt hat angesichts der angespannten Situation in der Türkei seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert. «Bei Reisen über Land wird zu besonderer Umsicht und Vorsicht geraten. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf mögliche Anschläge auf die U-Bahn und Bushaltestellen in Istanbul», heißt es am Mittwoch auf der AA-Homepage.

Beim Besuch in der Türkei heißt es derzeit Augen auf. (Foto: Flickr/ schönfelder teich by Michael Pollak CC BY 2.0)

Beim Besuch in der Türkei heißt es derzeit Augen auf. (Foto: Flickr/ schönfelder teich by Michael Pollak CC BY 2.0)

Die türkische Luftwaffe fliege seit dem 24.07.2015 Luftangriffe gegen PKK- und ISIS-Stellungen in Syrien und im Irak. Dies hae bisher keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Ferienregionen, so das Auswärtige Amt weiter. Es bestehs die Gefahr von weiteren terroristischen Anschlägen und Entführungen von ausländischen Staatsangehörigen besonders in Grenznähe.

In den Provinzen Hatay, Kilis, Gaziantep, Sanliurfa, Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Mus, Tunceli, Sirnak, Hakkari und Van bestehe ein erhöhtes Risiko für Reisende. Die aktuelle Berichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

Deutsche, die sich längerfristig bzw. dauerhaft im Land aufhielten, hätten die Möglichkeit, sich elektronisch in der Deutschenliste der deutschen Auslandsvertretung zu registrieren unter: http://service.diplo.de/registrierungav. Auch bei kurzfristigen Aufenthalten in den Provinzen Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Bingöl, Siirt, Mus, Tunceli, Sirnak, Hakkari und Van werde eine Registrierung nahe gelegt.

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