Türkei nimmt 1.302 Mitglieder des IS und der PKK fest

Die türkische Polizei hat bisher insgesamt 1.302 Personen festgenommen, die unter Terrorismus-Verdacht stehen. Sie sollen entweder dem IS oder der PKK angehören. Die PKK wirft den nordirakischen Kurden Kollaboration mit der Türkei vor.

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu kennt keine Gnade mit Mitgliedern der PKK und des IS. (Screenshot YouTube)

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu kennt keine Gnade mit Mitgliedern der PKK und des IS. (Screenshot YouTube)

Türkische Sicherheitskräfte haben in den vergangenen Tagen insgesamt 1.302 Personen festgenommen, die unter dem Verdacht stehen der PKK oder dem IS anzugehören, berichtet die Hürriyet. Die Razzien fanden in 39 Städten des Landes.

Die Luftschläge gegen IS-Stellungen in Syrien und PKK-Stellungen im Nordirak wurden auch am Mittwoch fortgeführt, berichtet die Zeitung Milliyet. Die Luftschläge gegen die PKK und gegen den IS werden vom Präsidenten der Autonomen Region Kurdistans (KRG), Masud Barzani, unterstützt. Die kurdischen Verbände des Nordirak arbeiten eng mit dem türkischen Militär zusammen. Als Reaktion wird Barzani von PKK-nahen Medien wie Özgür Gündem als „Kollaborateur“ und „Verräter“ gebrandmarkt.

Am vergangenen Wochenende hatte die türkische Polizei den Europa-Chef des IS, Abdullah Abdullajew, festgenommen. Dieser befand sich in der Türkei und war für die europäischen Rekruten verantwortlich. Er soll russischer Staatsbürger aus Dagestan sein, berichtet Haberturk.

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