Türkische Luftangriffen im Nordirak: Mindestens acht Zivilisten sterben

Die türkische Luftwaffe hat am Samstagmorgen erneut vermutete Einrichtungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) im Nordirak angegriffen. Dabei seien mindestens acht Zivilisten getötet worden, berichteten Anwohner der Deutschen Presse-Agentur. Zudem seien sieben Menschen bei dem Bombardement kurz vor Sonnenaufgang verletzt worden.

Die der PKK nahestehende Nachrichtenagentur Firat veröffentlichte Fotos von Opfern des Angriffs in den Kandil-Bergen. Die Echtheit der Aufnahmen konnte nicht überprüft werden.

Vergangene Woche hatte die Türkei einen ausgedehnten Luftkrieg gegen die PKK im irakischen Kurdistan begonnen und den Friedensprozess mit der Organisation aufgekündigt. Die PKK hat mehrfach Polizisten in der Türkei angegriffen.

Die Regierung des autonomen irakischen Kurdistans und die irakische Regierung haben die Türkei aufgerufen, die Luftangriffe einzustellen. Beide Seiten sollten wieder über einen Frieden verhandeln, hieß es. Im türkischen Kurdenkonflikt sind in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als 40 000 Menschen umgekommen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.