Türkisches Militär als Geburtshelfer: Schwangere per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Daran wird sich eine 22-jährige türkische Mutter wohl ihr Leben lang erinnern. Weil eine Hauptstraße mutmaßlich von der Terrororganisation PKK blockiert wurde, musste die junge Frau per Militärhubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Dieser geriet dann auch noch unter Beschuss. Am Ende ging die Geschichte aber gut aus: Mutter und Kind sind wohl auf.

Die unglaubliche Geschichte trug sich auf dem Weg von der südöstlichen Stadt Cukurca nach Hakkari zu. Lahican K. sollte vom staatlichen Krankenhaus in Cukurca nach Hakkari verlegt werden. Als das nicht klappte, sprang schließlich das Militär ein.

Als dieser dann am Zielort eintraf, sei er unter Beschuss geraten. Dank der unmittelbaren Reaktion der Sicherheitskräfte sei die Situation jedoch nicht außer Kontrolle geraten.

Der „separatistischen Terrororganisation“ wird nun vorgeworfen, das Leben von Mutter und Kind durch die Blockade der Straße vor einer Brücke in Gefahr gebracht zu haben. Der PKK werde zudem angelastet, Stromverteilungseinheiten in der Region gesprengt und damit die Versorgung unterbrochen zu haben, so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

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