Fenerbahce verkauft 37.000 Dauerkarten!

Trotz Passolig-System hat es Fenerbahce wohl auch aufgrund der Star-Verpflichtungen von Robin Van Persie und Luis Nani geschafft, zahlreiche Dauerkarten zu verkaufen. Ob die Gesamteinnahmen in den Kader fließen, steht noch nicht fest. Ausgeschlossen ist das aber nicht.

Das Sükrü-Saracoglu-Stadion wird in der am kommenden Wochenende beginnenden Spielzeit gut besucht sein: Wie Fenerbahce auf der vereinseigenen Webseite mitteilt, wurden 37.000 Dauerkarten verkauft. Die Zahl sei so hoch, dass der weitere Absatz der begehrten Saisonkarten gestoppt worden sei, um noch Tagestickets an den jeweiligen Spieltagen verkaufen zu können. Bei einem durchschnittlichen Dauerkartenpreis von umgerechnet 1085 Euro belaufen sich die Gesamteinnahmen auf etwa 40,2 Millionen Euro!

Sportliche Führung will zwei Verstärkungen

Ob das Geld in die Mannschaft investiert wird, steht noch nicht fest. Es gilt aber als verbrieft, dass sich sowohl Cheftrainer Vitor Pereira als auch Sportdirektor Giuliano Terraneo zwei weitere Verstärkungen wünschen. Als Wunschposition wurde das zentrale Mittelfeld auserkoren, idealerweise ein Spielerprofil, der sowohl defensiv als auch offensiv für Akzente sorgen kann. Coach Pereira hält John Obi Mikel (FC Chelsea London) für diese Rolle nicht für stark genug, ohnehin erhält der nigerianische Nationalmannschaftskapitän wohl kaum die Freigabe. Auch der zuletzt gehandelte Flügelspieler Kevin Mirallas (FC Everton) kommt nicht: Der Belgier hat seinen Vertrag beim Premier League-Klub gerade verlängert.

Duo von Bursaspor kein ernstes Thema mehr

Gerüchte, dass Fenerbahce in den Poker um Supertalent Ozan Tufan (Bursaspor) eingestiegen ist, bewahrheiten sich nach GazeteFutbol.de-Informationen nicht. Zwar gab es bereits Ende Juni erste Sondierungsgespräche zwischen Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim und seinem Amtskollegen Recep Bölükbasi, doch die Forderung von Bursaspor war schlicht zu hoch gewesen. Auch Volkan Sen ist aktuell kein ernstes Thema.

Fenerbahce ohne Zugzwang

Unabhängig davon, ob und wer noch kommen wird, müssen sich die Anhänger darauf einstellen, dass sich etwaige Vollzugsmeldungen ohnehin bis zum Ende der Transferperiode am 31. August Zeit lassen können. Die sportliche Führung der „Kanarienvögel“ steht nicht unter Handlungszwang, möchte stattdessen in aller Ruhe den überhitzten Markt abkühlen lassen, um noch geeignete Akteure sichten zu können.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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