Armee: Vier Tote bei Gefechten in der Osttürkei

Bei Gefechten in der osttürkischen Provinz Kars sind nach Militärangaben drei Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und ein Soldat getötet worden. Zu dem Schusswechsel sei es am Sonntag bei einem Einsatz gegen die PKK gekommen, teilten die türkischen Streitkräfte auf ihrer Internetseite mit. Die PKK äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Seit Wochen kommt es vor allem im kurdisch geprägten Südosten der Türkei immer wieder zu Zusammenstößen. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der Regierung und der PKK im vergangenen Monat wurden mindestens 70 Menschen getötet, so die dpa.

Die türkische Armee fliegt zudem immer wieder Luftangriffe gegen das PKK-Hauptquartier in den nordirakischen Kandil-Bergen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte vergangene Woche, der Kampf gegen die PKK werde kompromisslos fortgesetzt.

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