Schüsse vor Dolmabahçe-Palast in Istanbul: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Aufruhr vor dem Dolmabahçe-Palast in Istanbul. Vor dem Eingang des beliebten Touristenziels sind am Mittwoch Schüsse gefallen. Die türkischen Sicherheitskräfte riegelten die Gegend darauf hin ab. Mittlerweile wurden zwei Bewaffnete gefasst.

Der aus der Zeit des Osmanischen Reichs stammende Palast ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Bosporus-Metropole. Er dient auch als Amtssitz des Ministerpräsidenten in Istanbul. Regierungschef Ahmet Davutoglu soll sich zum Tatzeitpunkt allerdings in der türkischen Hauptstadt Ankara aufgehalten haben.

Nachdem die Schüsse auf den Dolmabahçe-Palast fielen, rasten Krankenwagen in Richtung des Palastes. Auch eine Explosion soll zu hören gewesen sein, so die BBC. Ob es Opfer gegeben hat, ist im Augenblick noch unklar, berichtet Bloomberg. Mittlerweile soll die Polizei in der Nähe des deutschen Generalkonsulats zwei Bewaffnete festgenommen haben.

Erst Anfang des Jahres kam es vor dem Palast zu einer Beinahe-Katastrophe. Ein schwer bewaffneter Mann hatte versucht, den Dolmabahçe-Palast anzugreifen. Wachsoldaten konnten den Mann außer Gefecht setzen und festnehmen, nachdem er eine Handgranate auf die Posten vor dem Gebäude geworfen hatte, die jedoch nicht explodierte.

Bei einem Bombenanschlag und einem anschließenden Angriff auf eine Polizeiwache in der türkischen Metropole Istanbul sind in der Nacht zum 10. August mindestens drei Menschen getötet worden. Bei einem weiterem Sprengstoffanschlag in Sirnak im Südosten des Landes starben vier Polizisten. Seither herrscht auch in Istanbul Terroralarm (mehr hier).

Das Auswärtige Amt aktualisierte seine Reisehinweise für die Türkei zuletzt am 10. August und warnte, dass es Hinweise auf mögliche Anschläge auf die U-Bahn und Bushaltestellen in Istanbul gebe.

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