Großkreutz von Galatasaray unbeeindruckt über Sperre

Dass er bis Januar für seinen neuen Arbeitgeber Galatasaray nicht auflaufen kann, findet Kevin Großkreutz wohl halb so schlimm. Der Fighter hat schon mit der Vorbereitung für das kommende Jahr angefangen.

Eine fehlende Unterschrift während der Übertragung des Transferformulars vom Galatasaray-Vorstand an die FIFA am letzten Tag der Transferperiode war der Wegbereiter dafür, dass Neuverpflichtung Kevin Großkreutz bis Januar für den amtierenden Meister nicht spielberechtigt ist. Der 27-jährige Routinier meldete sich nun beim vereinsinternen Sender Galatasaray TV selbst zu Wort und gab sich keine Blöße. „Ich werde mich in diesen drei Monaten fit halten und meine Mannschaft mental unterstützen“, so Großkreutz.

„Ich bin froh, hier sein zu dürfen!“

Der Allrounder äußerte sich über den Ablauf der Gespräche mit den Gelb-Roten und zählte Faktoren auf, die für einen Wechsel an den Bosporus gesorgt haben: „Nachdem in dieser Transferperiode ein Angebot von Galatasaray auf dem Tisch meines Beraters lag, zeigten auch viele andere Clubs aus der Bundesliga ihr Interesse. Der Grund, warum ich den Weg für einen Wechsel in die Türkei eingeschlagen habe ist, dass Galatasaray ein Vereinsbild mit großer Tradition darstellt.“ Auch setzte der ehemalige Dortmunder ein Augenmerk auf seine Erfahrungen als Gegner der „Löwen“ in der Champions League im vergangenen Jahr: „ Die Atmosphäre und die Stimmung im Stadion durfte ich letztes Jahr hautnah als Kontrahent miterleben. Die Fans sind unglaublich. Ich war vor den Gesprächen schon bestens informiert vom Verein und bin nun sehr glücklich über den Wechsel.“

„Wir setzen den Fokus auf die Meisterschaft in der Liga!“

Der Traum für einen Titel in der Champions League liege laut Großkreutz momentan noch in weiter Ferne. Deswegen müsse man sich als Mannschaft vorerst auf die Liga konzentrieren. Auch gab sich der ehemalige Publikumsliebling der Schwarz-Gelben beeindruckt über den Support der Galatasaray-Fans seit seiner Ankunft: „Sowohl die Dortmund-, als auch Galatasaray-Zuschauer haben ein bemerkenswertes Temperament und können manchmal sogar spielentscheidend mitwirken. Die Unterstützung der türkischen Anhänger bis dato ist unbeschreiblich, obwohl ich noch kein Spiel bestritten habe. Deshalb bin ich ihnen sehr dankbar.“

Großkreutz wird die Rückennummer 12 tragen

Großkreutz betonte, dass er bei seinem neuen Arbeitgeber mit der Rückennummer 12 auflaufen werde. Der Grund dafür sei selbstverständlich: „Bei Borussia Dortmund repräsentiert diese Nummer die Fans als zusätzliche Kraft. Das soll bei Galatasaray nicht anders sein.“

„Hagi und Hakan Sükür hatten getroffen!“

Obendrein habe Großkreutz  den Triumph vom UEFA Cup im Jahre 2000 seitens der „Löwen“ in guter Erinnerung behalten: „Damals war ich sehr oft für Dortmund im Stadion. In der packenden Begegnung zwischen beiden Mannschaften hatten Gheorghe Hagi und Hakan Sükür mit ihren Treffern die damaligen Hoffnungen von der Borussia für einen Einzug in die nächste Runde im Wettbewerb beendet.

„Nahezu in jeder Position kann ich spielen!“

Auf die Frage, in welcher Position Großkreutz am liebsten spielt, antwortete der deutsche Panzer: „Unter Jürgen Klopp durfte ich in sehr unterschiedlichen Positionen auflaufen. Es spielt ehrlich gesagt keine große Rolle für mich. Auf dem Spielfeld bin ich gewillt, bis zur letzten Sekunde zu kämpfen.“

Mit großer Aufregung werde der Weltmeister auf seine erste Partie beim Rekordmeister der Türkei warten und hofft auf große Erfolge mit seinem neuen Club.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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