Bundestagsabgeordnete: Deutschland beliefert die PKK mit Waffen

Die Bundestagabgeordnete Nicole Gohlke wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie bei einer Demonstration die PKK-Fahne hochgehalten hatte. Gohlke verurteilt die Heuchelei der Bundesregierung. Denn jeder wisse, dass deutsche Waffenlieferungen im Kampf gegen die Terror-Miliz IS auch an die PKK gehen würden.

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke verlangt Offenheit und Transparenz in der PKK-Frage. (Screenshot)

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke verlangt Offenheit und Transparenz in der PKK-Frage. (Screenshot)

Weil sie eine Fahne der Terror-Organisation PKK hochgehalten hatte, musste die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke von der Linken 1.000 Euro spenden. Über dieses Urteil des Amtsgerichts München informierte die Parlamentarierin am Mittwoch auf ihrer Internetseite.

Danach muss die ursprünglich verhängte Geldstrafe von 10.000 Euro nicht gezahlt werden. Stattdessen sei aber eine Verwarnung ausgesprochen und eine Spende angeordnet worden. Gohlke war das Zeigen von Symbolen einer verbotenen Organisation vorgeworfen worden, weil sie im vergangenen Jahr bei einer Demonstration in München eine PKK-Fahne hochgehalten hatte.

Gohlke erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kurdenpolitik der deutschen Bundesregierung. Einerseits wird die PKK in Deutschland als Terror-Organisation eingestuft. Doch andererseits gehen deutsche Waffenlieferungen für den Kampf gegen die radikal-islamistische Terror-Miliz IS an eben jene in Deutschland verbotene PKK, zitiert die Münchener Abendzeitung Gohlke.

 

 

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