Köln: PKK-Anhänger greifen türkisch-kurdischen Friedensmarsch an

Am Wochenende haben etwa 70 PKK-Anhänger in Köln einen Friedensmarsch, der gemeinsam von Türken und Kurden organisiert wurde, angegriffen. Zum Marsch hatten kurdische, türkische und deutsche Mütter aufgerufen, die weder einer Partei noch einer Organisation angehören.

Die Bewaffnung der PKK im Südosten der Türkei läuft unvermindert fort. Rückzugsgebiet und Finanz-Zentrum der PKK ist Deutschland. (Screenshot)

Die Bewaffnung der PKK im Südosten der Türkei läuft unvermindert fort. Rückzugsgebiet und Finanz-Zentrum der PKK ist Deutschland. (Screenshot)

Express.de berichtet:

„Eigentlich sollte es am Sonntag ein Marsch werden unter dem Motto ,Frieden für die Türkei´ – Türken und Kurden gemeinsam Hand in Hand.

Doch als die Demo auf dem Weg vom Eberplatz zur Domplatte in Höhe Marzellenstraße war, wurden sie laut Polizei von 70 jugendlichen PKK-Sympathisanten attackiert.

Zwei Hundertschaften der Polizei setzten Schlagstöcke und Reizgas gegen die Jugendlichen ein. 48 von ihnen wurden vorübergehend festgesetzt, um von ihnen die Personalien aufzunehmen.

Zum Marsch hatten kurdische, türkische und deutsche Mütter aufgerufen, die keiner Organisation oder Parteiangehören.

Auch in Mülheim kam es in der Zehntstraße zur Schlägerei zwischen 40 bis 50 Türken und Kurden. Mindestens vier Männer wurden dabei verletzt. Um die Gruppen auseinanderzubringen, setzte die Polizei hier ebenfalls Reizgas ein.“

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