Fenerbahce: Nani avanciert zum Leistungsträger

Fenerbahce glänzte in der Transferperiode durch Startransfers, die Sportdirektor Giuliano Terraneo hintereinander erfolgreich abschließen konnte. Insgesamt verpflichtete man ganze elf neue Spieler. Einer von ihnen sticht derzeit ganz besonders heraus - der Portugiese Luis Nani.

Als die Gerüchte um den portugiesischen Nationalspieler Luis Nani ihren Lauf nahmen, entwickelte sich wie auf Knopfdruck eine große Vorfreude bei den Fenerbahce-Anhängern. Für viele war die Verpflichtung des Offensivmanns die absolute Sensation, für andere aber auch ein riskanter Transfer auf Grund Nanis Leistungen in den letzten zwei Jahren.

Seine Ankunft am Sabiha Gökcen-Flughafen entwickelte sich zu einem großen Spektakel, bei dem Tausende von Fans den portugiesischen Star empfingen und ihn in seiner neuen „Familie“ willkommen hießen. Von Beginn an machte der 28-Jährige dann einen hochprofessionellen Eindruck und ging in den Trainingseinheiten stets voran. Auch in den ersten Partien im Fenerbahce-Dress hat Nani seine Ankündigungen eingehalten und Spiel für Spiel gezeigt, dass er die Offensive des Vizemeisters deutlich verstärkt hat.

Nani das Prunkstück in Fenerbahces Offensive

Trainer Vitor Pereira zählt inzwischen in jedem Spiel auf den 28-jährigen Flügelspieler – und Nani schafft es dabei immer wieder, seiner Rolle in der Stammformation gerecht zu werden. Zur Verdeutlichung: In den letzten acht Partien war Nani an sechs Toren direkt beteiligt. Er erzielte vier Tore und legte zwei weitere Treffer vor. Somit zeigte er sich als torgefährlichster Akteur bei den „Kanarien“ und als guter Passgeber zugleich. Allein in den letzten vier Ligaspielen gelangen dem Nationalspieler drei Tore und zwei Assists. Wettbewerbsübergreifend war Nani somit, gegen Bursaspor nach Raul Meireles im Übrigen der laufstärkste Spieler, an fünf der sechs erzielten Tore unmittelbar beteiligt.

Ob Nani diesen sensationellen Saisonstart weiterführen kann, wird sich in den kommenden Spielen unter anderem gegen Besiktas und Celtic Glasgow zeigen. Das Vertrauen des Trainerteams, der Fans und der Mannschaft hat der Portugiese aber zweifellos schnell gewonnen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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