Schwere Regenfälle in Bodrum: Acht Verletzte in türkischem Urlaubsparadies

Über Stunden andauernde, starke Regenfällen haben am Dienstagabend die türkische Touristenstadt Bodrum überschwemmt. In der Provinz Mugla standen unzählige Autos unter Wasser. Mindestens acht Personen wurden bei den Unwettern verletzt.

Gegen 21 Uhr Ortszeit setzte am Dienstagabend ein gut dreistündiger heftiger Regenguss ein. Dabei wurde der Hotspot an der türkischen Ägäis, die Urlaubshochburg Bodrum, überschwemmt. In Sturzbächen rauschte das Wasser von den umliegenden Bergen. Die Wassermassen rissen auch zahlreiche Autos mit.

Entlang der Üçkuyular Avenue, Atatürk Avenue, Dere Straße, Hamam Straße und der Cevat Sahit Straße soll das Wasser über zwei Meter hoch gestanden haben. Einige Fahrzeuge sollen mehrere hundert Meter Richtung Azmakbaşı Brücke mitgeschleift worden sein, berichtet das Nachrichtenportal BGN News. Einige Motorräder seien sogar ins Meer gespült worden. Die Stärke des Hochwassers sei derart so groß gewesen, dass einige Bürgersteige und der Asphalt auseinander gerissen und aufgebrochen wurden.

Der türkischen Such- und Rettungsgesellschaft (AKUT) sei es gelungen, viele Fahrer, die noch in ihren Fahrzeugen gefangen waren, zu retten. Auch Passanten griffen beherzt ein und zogen sie aus ihren Autos. Außerdem sollen mindestens 40 Menschen, die in ihren Häusern gefangen waren, gerettet worden sein. Nach bisherigen Kenntnisstand hat das Unwetter insgesamt acht Verletzte gefordert, die zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Augenzeugen berichten, dass sie in Bodrum noch niemals eine derartige Katastrophe gesehen hätten. Die Stadt sei chancenlos gewesen. Binnen kürzester Zeit sei das Wasser zwei bis drei Meter angestiegen. Gott sei Dank habe es keine Toten zu beklagen gegeben.

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