Botschaft zum Opferfest: Nur Solidarität kann den Terror beenden

Anlässlich des Opferfestes 2015 hat sich der türkische Premier Ahmet Davutoğlu an die Bürger des Landes gewandt. Thema seiner Ansprache war der Terrorismus. Dieser könne in der Türkei nur durch Solidarität überwunden werden.

Davutoğlu befindet sich am ersten Tag der höchsten islamischen Feierlichkeiten in der Kurdenhochburg Diyarbakir im Südosten des Landes. Seit vergangenen Juli ist die Gegend erneut Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen.

Heute bin ich wirklich glücklich, die Solidarität und Unterstützung der Menschen in Diyarbakir in unserem Kampf gegen die PKK zu sehen. Denn dieser Kampf wird nur dann Sinn machen, wenn wir zusammenhalten“, zitiert die türkische Nachrichtenagentur Anadolu den Premier. Die PKK führe „feige terroristische Handlungen“ aus und stelle „niederträchtige Fallen“ anstatt sich „frei im türkischen Parlament zu äußern“. Davutoğlu stellte heraus: „Heute sind wir als eine ganze Nation gegen diejenigen, die unsere Fahne verschwinden lassen möchten.“

Die Regierung, so Davutoğlu weiter, stelle sich zudem gegen die Diskriminierung der Kurden. Während der jüngsten PKK-Attacken starben offiziellen Angaben zufolge rund 30 Zivilisten und 120 Sicherheitskräfte.

Diyarbakir war seit dem Ende der Waffenruhe im vergangenen Juli Schauplatz mehrer Angriffe. Von dort aus geht es für den Premier zurück Ankara und sptäer zur UN-Generalversammlung nach New York.

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