Türke hat Mitleid und nimmt Opfer-Schaf bei sich auf

Ein Bürger aus der Türkei wollte anlässlich des Opferfests ein Schaf schlachten. Doch er hatte Mitleid mit dem Tier und nahm es stattdessen bei sich und seiner Familie auf. Seitdem nimmt das Schaf sogar am allmorgendlichen Familien-Frühstück teil.

Der türkische Bürger Lokman Kürşat mit seinem Schaf, welches zuvor mit Henna bemalt wurde. (Screenshot)

Der türkische Bürger Lokman Kürşat mit seinem Schaf, welches zuvor mit Henna bemalt wurde. (Screenshot)

Im religiös geprägten Istanbuler Stadtviertel Fatih hatte sich der türkische Bürger Lokman Kürşat angesichts des Opferfests ein Schaf gekauft und wollte es schlachten. Am Tage der geplanten Schächtung setzte er das Messer an und wollte dem Ritual Folge leisten. Doch er brachte es nicht übers Herz, das Schaf zu schlachten. Stattdessen nahm er das Tier in seiner Familie auf. Dieses Ereignis spielte sich im Jahr 2011 ab.

Die Zeitung Posta zitiert Kürşat wörtlich: „Das ist das 4. Opferfest, welches wir mit unserem Schäfchen verbringen. Ich werde es weder verkaufen noch schlachten. Vergangenes Jahr haben sie mir 6.000 Lira geboten. Doch mein Schäfchen hat keinen Preis. Wir frühstücken jeden Morgen gemeinsam und dann begleitet es mich auf meinem morgendlichen Spaziergang. Meine Kinder Melek, Irem und Yusuf sind sehr froh darüber, dass wir es bei uns aufgenommen haben.“

Kürşat und seine Kinder haben das gemeinsame Frühstück am Morgen des Opferfests gemeinsam mit ihrem Schaf verbracht. Das Tier wohne jedem Frühstück der Familie bei und möge insbesondere Melonen und Schwarztee.

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