Yasin Öztekin: Vom Reservisten zum Führungsspieler

In der Winterpause der letzten Saison stand Yasin Öztekin vor dem Abgang. Dann drehte sich der Spieß um und Öztekin übernahm eine Hauptrolle auf dem Weg zum 20. Meistertitel. Für diese Kehrtwende seiner Laufbahn bedankt sich der türkische Nationalspieler insbesondere bei Trainer Hamza Hamzaoglu und Mitspieler Wesley Sneijder.

Während der Amtszeit von Coach Cesare Prandelli schaffte es Flügelflitzer Yasin Öztekin oft nicht einmal auf die Ersatzbank. Nach zahlreichen enttäuschenden Ergebnissen wurde der Italiener schließlich entlassen. Trotzdem stand der gebürtige Dortmunder für die Winterpause vorerst auf der Verkaufsliste der „Löwen“. Durch die Verpflichtung von Hamza Hamzaoglu als Cheftrainer boten sich dann aber überraschend neue Chancen für den 28-jährigen Mittelfeldspieler.

„Hamza Hamzaoglu war meine Rettung!“

In der vereinseigenen Zeitschrift Galatasaray Dergisi beschreibt Öztekin mit folgenden Aussagen die gesamte Periode zwischen Prandelli bis hin zum Aufstieg unter Hamzaoglu: „Die Amtsübernahme durch Trainer Hamzaoglu hat mein gesamtes Schicksal bei Galatasaray verändert. Während der ersten Trainingseinheit führte er direkt ein persönliches Gespräch mit mir und betonte, dass er meine individuellen Stärken schätzt und viel von mir erwartet. Somit stieg mein Selbstvertrauen und ich zeigte mehr Präsenz in den Trainingseinheiten.“ Als Meilenstein für den persönlichen Fortschritt seiner Laufbahn erwähnt Öztekin das Spiel im türkischen Pokal gegen Eskisehirspor. „Ab der Partie fing ich Schritt für Schritt an, solide Leistungen abzurufen“, so der Außenspieler.

Großes Lob an Wesley Sneijder

Ein großes Dankeschön spricht Yasin Öztekin für die tatkräftige Unterstützung von Wesley Sneijder aus und sagt: „Er ist ein unglaublicher Spieler. Der beste Spielmacher, mit welchem ich bis dato gespielt habe. Mit der Zeit wurden wir beide ein sehr starkes Duo und entschieden viele wichtige Partien zu unseren Gunsten. In den Spielen und Trainingseinheiten unterhalten wir uns konstant über Lauf- und Passwege in den Spielen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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