HDP-Abgeordnete nimmt an Begräbnis von PKK-Kämpfer teil

Die HDP-Abgeordnete Pervin Buldan war am Wochenende bei der Bestattung eines getöteten PKK-Kämpfers. Der Getötete war ein 16-jähriger Kindersoldat der PKK. Die Organisation nimmt im In- und Ausland Zwangsrekrutierungen bei kurdischen Familien vor. Die HDP gilt als der politische Arm der Terror-Organisation.

Die HDP-Abgeordnete war am Wochenende bei der Bestattung des getöteten PKK-Kämpfers Harun Çekdar. (Screenshot)

Die HDP-Abgeordnete war am Wochenende bei der Bestattung des getöteten PKK-Kämpfers Harun Çekdar. (Screenshot)

Am Sonntag hat die HDP-Abgeordnete Pervin Buldan in der türkischen Stadt Iğdır an einer „feierlichen“ Bestattung des PKK-Kämpfers Harun Çekdar teilgenommen. Auf Twitter schreibt sie: „Wir befinden uns auf der Bestattung des Märtyrers Harun Çekdar.“

Der getötete PKK-Terrorist Harun Çekdar war erst 16 Jahre alt. (Screenshot)

Der getötete PKK-Terrorist Harun Çekdar war erst 16 Jahre alt. (Screenshot)

Çekdar war ein 16-jähriger Kindersoldat der Terror-Organisation PKK. Die PKK nimmt im Südosten der Türkei seit Jahrzehnten Zwangsrekrutierungen vor. Jungen und Mädchen werden ihren Familien entrissen. Familien, die sich dagegen wehren, werden ausgelöscht. Die Organisation bedient sich nach Gutdünken am kurdischen Volk.

Zuvor hatte die HDP-Abgeordnete an der Bestattung eines weiteren PKK-Kämpfers teilgenommen. Damals schrieb sie in einem Tweet:

„Wir gedenken dem Märytrer Şoreşger, der in Lice gefallen ist.“

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten berichten:

„Von der kurdischen Organisation PKK geht offenbar eine Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland aus. Eine Sprecherin des Bundesministeriums des Innern sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die PKK ist nach wie vor die schlagkräftigste ausländerextremistische Organisation in Deutschland. Sie ist in der Lage, Personen weit über den engen Kreis der Anhängerschaft hinaus zu mobilisieren. Ihre Kaderstrukturen ermöglichen zudem eine zügige Umsetzung neuer strategischer und taktischer Vorgaben, auch hin zu einer möglichen Neubelebung militanter Aktionsformen. Sie stellt damit zweifelsohne unverändert ein Sicherheitsrisiko dar. Wenngleich in Europa derzeit weiterhin friedliche Veranstaltungen im Vordergrund stehen, bleibt die Gewalt eine Option der PKK-Ideologie. Dies wird nicht zuletzt durch die Guerilla-Rekrutierungen deutlich.“

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