Öffentliche Ordnung: Istanbuler Polizei nimmt über 100 Bürger fest

Die türkische Polizei hat in einer großangelegten Operation nicht weniger als 129 Bürger festgenommen. Die Behörden begründeten die Razzien damit, so für die öffentliche Ordnung in Istanbul zu sorgen. Im Interesse der Beamten waren vor allem Waffenbesitz und Drogenhändler.

Die Polizei-Operation namens „Yeditepe Huzur“ wurde mit fast 4.700 Polizisten aus den Istanbuler Polizei-Departments für Terror, Narkotika, öffentliche Ordnung, Wirtschaftskriminalität und organisiertes Verbrechen, Anti-Aufruhr und Verkehrseinheiten durchgeführt. Insgesamt wurden am späten Dienstagabend 39 Bezirke durchkämmt

Wie die türkische Zeitung Hürriyet berichtet, sei der Schwerpunkt der Operation, die von Polizeihubschrauber unterstützt wurde, die Verhaftung von Personen gewesen, die im Besitz von Waffen und scharfen Gegenständen gewesen seien sowie Drogenhändler.

Die Bilanz: 23 nicht registrierte Pistolen, 465 Gramm Betäubungsmittel, Falschgeld im Wert von 7.050 Türkischen Lira, 2700 Packungen mit geschmuggelten Zigaretten und mehrere Roulettes wurden im Zuge der Operation beschlagnahmt. Außerem seien 50 von 81 gesuchten Büros geschlossen worden. Mehr als 4.700 Fahrzeuge seien angehalten worden. 96 von ihnen seien für den Verkehr gesperrt worden.

Überdie wurden am frühen 30. September 20 Verdächtige wegen Luxus-Auto-Betrugs in einem Polizeieinsatz in Istanbul und der nordwestlichen Provinz Kocaeli festgenommen. Die inhaftierten Verdächtigen sollen versucht haben, ihre Autos via Online-Anzeigen in türkischen Meldeämtern zu verkaufen.

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