Haciosmanoglu will Talfahrt stoppen

Nach den Patzern von Trabzonspor in den letzten Wochen gegen Galatasaray (0:1) und Osmanlispor (1:3) greift Präsident Haciosmanoglu ein und bittet Trainer Shota Arveladze mit Sportdirektor Süleyman Hurma zum Gespräch.

Mit den Neuverpflichtungen und einem Trainer, der die Liga kennt, haben sich die Fans der Bordeaux-Blauen beim Startschuss der neuen Saison eine erfolgreichere Spielzeit erhofft als zuletzt. Die Zwischenbilanz bei Trabzonspor lässt jedoch zu Wünschen übrig. Nur Platz 8 in der Liga und zudem das blamable Aus auf europäischer Bühne. Um den schwankenden Leistungen der Mannschaft entgegenzuwirken, ist Präsident Ibrahim Haciosmanoglu am Montag nach Trabzon gereist, um dort ein intensives Gespräch mit dem Trainerstab und Sportdirektor Süleyman Hurma zu führen.

Gegen Konyaspor muss ein Sieg her

Bereits am kommenden Freitag soll gegen Konyaspor mit einem Dreier der Startschuss für eine neue Siegesserie fallen. Des Weiteren wird der Trabzonspor-Boss bis Freitag in der Stadt bleiben und sich die Trainingseinheiten vor Ort anschauen. Sportdirektor Hurma begrüßt die Maßnahme des Klubpräsidenten und gibt sich optimistisch für den weiteren Saisonverlauf: „Im Großen und Ganzen wurde diese Saison eine starke Truppe aufgebaut. Bislang ist nichts verloren. Bei den letzten zwei Niederlagen handelt es sich um Arbeitsunfälle. Ich empfinde es als völlig normal, dass solche Ergebnisse im Ligamarathon vorkommen. Unser gemeinsamer Ideenaustausch fand nun statt und Kritik wurde geäußert. Ab jetzt sind wir mehr denn je dazu verpflichtet als Einheit aufzutreten.“ Die Anhänger von Trabzonspor scheinen ebenso hinter der Mannschaft zu stehen, um gemeinsam einen Ausweg aus der Misere zu finden. Im sozialen Medium Twitter wird die Mannschaft von Shota Arveladze mit Nachrichten, wie „lasst eure Köpfe nicht hängen“ oder „die Fans stehen hinter euch“ unterstützt.

Arveladze spricht Mannschaft Vertrauen aus

Während den Trainingseinheiten stärkt auch Trainer Arveladze seiner Truppe den Rücken. „Ich vertraue meiner Mannschaft. Unser Kader ist stark genug, um im Meisterschaftsrennen dabei zu sein. Mit der Leistung der Mannschaft gegen Galatasaray (0:1) bin ich zufrieden, aber die Niederlage gegen Osmanlispor (1:3) ist nicht akzeptabel. Es besteht großes Verbesserungspotenzial. Der Trainerstab und auch ich schätzen die Qualität unserer Spieler und werden in den kommenden Wochen eine erfolgreiche Periode einleiten“, so der ambitionierte Georgier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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